Moschuskraut (Adoxa moschatellina)

Das Moschuskraut ist eine mehrjährige Pflanze, die 5 bis 15 cm hoch wird und bakterienhemmend wirkt. Es kommt in Laubwäldern der gemäßigten Nordhalbkugel vor. Die Fortpflanzung erfolgt vegetativ, und die Blütezeit reicht von März bis Mai. Die Früchte riechen nach Erdbeeren und enthalten flache Samen.

Wolliger Schneeball (Viburnum lantana)

Der Wollige Schneeball ist ein bis zu 4 Meter hoher Strauch, der in lichten Wäldern und Gebüschen wächst. Er ist giftig und verursacht bei Verzehr Magen-Darm-Beschwerden. Die Blütezeit ist von April bis Juni, und die Früchte sind anfangs rot und reifen schwarz. Die Verwendung in der Homöopathie erfolgt oft in Kombination mit anderen Pflanzen.

Holunder, Roter (Sambucus racemosa)

Der Rote Holunder ist ein laubabwerfender Strauch mit giftigen, unreifen Beeren, die jedoch gekocht und entkernt essbar sind. Die Beeren haben schweißtreibende und schmerzlindernde Wirkungen und werden bei Fieber und Erkältungen verwendet. Die Pflanze ist für ihre starken Gerüche bekannt und produziert Zyanid-Toxine.

Zwergholunder / Attich (Sambucus ebulus)

Der Zwergholunder ist eine sommergrüne, krautige Pflanze mit giftigen Teilen, insbesondere den Beeren. Anwendungsbereiche sind heute selten; die Wurzel hat harntreibende und fiebersenkende Eigenschaften. Die Pflanze blüht von Juni bis August und enthält diverse Inhaltsstoffe. Konsum kann zu Erbrechen und schwerwiegenden Vergiftungen führen.

Gewöhnlicher Schneeball (Viburnum opulus)

Der Gewöhnliche Schneeball ist ein giftiger Strauch mit magenstärkenden und krampflösenden Eigenschaften. Er wird in der Geburtsvorbereitung sowie bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt, jedoch nicht zur Selbstanwendung empfohlen. Die Rinde und Früchte sind die verwendeten Pflanzenteile. Vorsicht ist geboten, da rohe Beeren giftig sind. Gekochte Früchte können zu Marmelade verarbeitet werden.

Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)

Der schwarze Holunder hat alle Teile, außer den Blüten, die giftig sind. Seine Wirkungen umfassen Nierenreinigung, Hustenlinderung und Fiebersenkung. Vor allem die Blüten finden Anwendung in der Küche und Kosmetik. Die Beeren sind essbar, jedoch nur gekocht, da sie sonst Magenbeschwerden verursachen können. Verwechslungsgefahr mit anderen Pflanzen besteht.