Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus)

Giftig

Wirkung:

giftig

Anwendungsbereiche:

Homöopathie: Migräne, Erbrechen, Trigeminus-Neuralgien

Verwendete Pflanzenteile:

Sammelzeit:

Zu finden:

Alle Iris-Arten stehen unter Naturschutz! Ufer und Verladungszonen stehender und fließender Gewässer, Niedermoore und Bruchwälder.

Inhaltsstoffe:

Glykosid Iridin, Scharfstoffe, Gerbstoffe (Wurzel)

Sonstiges:

Die Sumpf-Schwertlilie ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die 1 bis 2 m hoch werden kann. Sie hat ein dickes, waagerecht wachsendes Rhizom als Überdauerungsorgan. Die graugrünen, schwertförmigen Laubblätter sind bis zu 90 cm lang und 1 bis 3 cm breit, mit starker Mittelrippe und in zwei Reihen angeordnet. Sie blüht von Ende Mai bis Juni mit einer Einzelblüte. Die gelben, zwittrigen, zygomorphen Blüten haben drei dunkel geaderte Hängeblätter und drei aufrecht stehende Domblätter. Es entstehen zylindrische, dreikammerige Kapselfrüchte, die 4 bis 8 cm lang sind und viele Samen enthalten.

🛑 Alle Pflanzenteile sind giftig, vor allem in den Rhizomen. Der Verzehr führt zu Schluckbeschwerden, Erbrechen, Durchfall, Reizungen der Schleimhäute und Herzstörungen. Beim Vieh werden vor allem blutige Durchfälle beobachtet. Die Giftwirkung bleibt nach dem Trocknen erhalten. Bei empfindlichen Personen kann es bei Kontakt zu Hautreizungen kommen.

Die Sumpf-Schwertlilie wird als Zierpflanze für Gewässerufer genutzt.

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