Alpen-Soldanelle (Soldanella alpina)

Die Alpen-Soldanelle ist eine geschützte, immergrüne Pflanze in den Alpen, bekannt für ihre beruhigende und entspannende Wirkung. Sie hilft bei Müdigkeit und Schlafproblemen. Mit einer Blütezeit von April bis Juni und meist zwei bis drei Blüten pro Stängel, wurde sie 2004 zur Blume des Jahres gewählt.

Stängellose Schlüsselblume / Primel (Primula vulgaris)

Die Stängellose Schlüsselblume ist eine kleine, mehrjährige Pflanze, die vor allem in Wiesen und Wäldern vorkommt. Ihre Blüten, die von März bis April blühen, sind essbar, können jedoch Allergien auslösen. Enthält Saponine und Primin. Wird in der Phytotherapie nicht genutzt. Bei gesundheitlichen Problemen sollte ein Arzt konsultiert werden.

Acker-Gauchheil (Anagallis arvensis)

Der Acker-Gauchheil ist eine giftige, einjährige Pflanze, die in der Homöopathie bei Hautausschlägen sowie Nervenleiden verwendet wurde. Alle Pflanzenteile sind giftig und können bei Einnahme gesundheitliche Schäden verursachen. Die Pflanze zeigt eine Vielfalt an Blütenfarben und blüht von Mai bis Oktober, zieht Fliegen als Bestäuber an.

Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)

Der Gewöhnliche Gilbweiderich ist eine mehrjährige Pflanze, die in feuchten Gebieten wächst. Sie hat adstringierende und schleimlösende Wirkungen und wird bei Magen-Darm-Beschwerden, Wunden und Entzündungen eingesetzt. Blätter und Blüten sind essbar, während die Pflanze bestäubernde Bienen mit Öl anlockt. Er blüht von Juni bis August.

Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)

Das Pfennigkraut ist eine immergrüne, kriechende Pflanze, die bis zu 5 cm hoch wird. Es hat heilende Eigenschaften und wird bei Wunden, Husten und Rheuma angewendet. Ihre Blüten sind essbar und verziert Gerichte. Die Pflanze wächst in feuchten Gebieten und kann als Bodendecker genutzt werden. Sammlung erfolgt von Juni bis August.

Schlüsselblume / Primel (Primula veris; Synonym: Primula officinalis)

Die Echte Schlüsselblume ist eine geschützte Pflanze mit zahlreichen heilenden Wirkungen, darunter schleimlösend und beruhigend. Sie wird bei Bronchitis, Husten und Migräne eingesetzt. Die Pflanze blüht von April bis Juni und ist in ungedüngten Wiesen und Auwäldern selten zu finden. Ihre Blüten sind essbar und dekorativ.

Alpenveilchen (Cyclamen purpurascens syn. europaeum)

Das Alpenveilchen ist eine giftige Pflanze, die entzündungshemmend und harntreibend wirkt. Es findet Anwendung bei Beschwerden wie Kopfschmerzen, Menstruationskrämpfen und Brechreiz. Alle Pflanzenteile sind giftig, wobei die Knolle besonders gefährlich ist. Historisch wurde sie in der Magie verwendet und als Pfeilgift eingesetzt. Vorsicht ist bei Kindern und Haustieren geboten.