Der Blutrote Storchschnabel ist eine ausdauernde Pflanze mit blutstillenden, entzündungshemmenden Eigenschaften, die bei Wunden und Hautleiden hilft. Er wächst in subozeanischem Europa, hat auffällige rote Blüten und dient als Zierpflanze. Die Nutzung und Bedeutung für die Flora sowie für Insekten wird hervorgehoben.
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Blauroter Steinsame (Aegonychon purpurocaeruleum, Syn.: Buglossoides purpurocaerulea, Lithospermum purpurocaeruleum)
Der Blaurote Steinsame, früher gegen Blasen- und Nierenleiden verwendet, ist eine krautige Pflanze, die leicht giftig ist und Pyrrolizidin-Alkaloide enthält. Er ist heute hauptsächlich als Zierpflanze und zur Förderung der Biodiversität geschätzt. 2000 wurde er zur Blume des Jahres gewählt, um auf ökologische Besonderheiten aufmerksam zu machen.
Schachblume (Fritillaria meleagris)
Die Schachblume ist eine giftige Pflanze, die in feuchten Lebensräumen vorkommt und als Zierpflanze beliebt ist. Sie besitzt ein schachbrettartiges Blütenmuster und zieht Bestäuber an. In Deutschland als stark gefährdet und in Österreich vom Aussterben bedroht. Vergiftungserscheinungen umfassen Erbrechen und schwere Kreislaufprobleme.
Stranddistel (Eryngium maritimum)
Die Stranddistel ist eine gefährdete Pflanze, die in Nordeuropa und an Mittelmeerküsten wächst. Sie wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und ist ein wichtiger Bestandteil in der Kosmetik. Die Blütezeit ist von Juni bis Oktober, und sie bietet Lebensraum für Insekten. Ihre Wurzel ist essbar und schmeckt süßlich.
Drüsiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
Das Drüsige Springkraut, eine einjährige Pflanze mit auffälligen Blüten, hat harntreibende und abführende Wirkungen, kann jedoch Übelkeit verursachen. Es gilt als invasive Art, die einheimische Ökosysteme gefährdet und wird in der Bach-Blütentherapie verwendet. Auch der Farbstoff Lawson wird aus den Blättern gewonnen.
Kleinblütiges Springkraut (Impatiens parviflora)
Das Kleinblütige Springkraut ist eine einjährige Pflanze, die in Zentralasien und als Neophyt in Mitteleuropa verbreitet ist. Sie verursacht bei Einnahme starke Übelkeit und Durchfall. Die Blütezeit ist von Juni bis September. Die Samen können bis zu 3,4 Meter weit verbreitet werden. Keine medizinische Nutzung empfohlen.
Sommer-Adonisröschen (Adonis aestivalis)
Das Sommer-Adonisröschen ist eine einjährige, giftige Pflanze mit herzwirksamen Inhaltsstoffen wie Strophanthin und Adonitoxin. Sie wächst an Ackerrändern und in Getreidefeldern und kann beim Verzehr oder Hautkontakt zu Vergiftungserscheinungen führen. Die Blütezeit ist von Mai bis Juni, und es wurden 1984 zur Blume des Jahres gewählt.
Indische Schlangenwurzel (Rauvolfia serpentina)
Die Indische Schlangenwurzel, auch Rauwolfia serpentina genannt, ist ein aus Indien stammender, immergrüner Zwergstrauch mit abführenden, beruhigenden und blutdrucksenkenden Wirkungen. Sie wird bei Bluthochdruck und Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Vorsicht ist geboten wegen möglicher Giftstoffe. Der Export aus Indien ist seit 1997 verboten, um die Bestände zu schützen.
Tränendes Herz (Lamprocapnos spectabilis)
Das Tränende Herz ist eine giftige Pflanze, die in Nordkorea, Russlands Fernem Osten und nordöstlichem China vorkommt. Die Blüten sind herzförmig und in traubenähnlichen Ständen angeordnet. Sie machen von Mai bis Juni auf sich aufmerksam. Die Pflanze symbolisiert Trauer und Verlust und wird oft als Zierpflanze genutzt.
Rote Spornblume (Centranthus ruber)
Die Rote Spornblume hat beruhigende und entspannende Eigenschaften und wird gegen Stress, Angstzustände und Einschlafstörungen eingesetzt. Diese wenig bekannte Heilpflanze, die am Mittelmeer wächst, könnte eine natürliche Alternative zu Baldrian bieten. Ihr Potenzial muss jedoch weiter erforscht werden. Der Arztbesuch bleibt unerlässlich bei ernsthaften Beschwerden.