auch Beinbrech, Ährenlilie oder Gelbe Moorlilie
Wirkung:
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Anwendungsbereiche:
keine bekannt
Verwendete Pflanzenteile:
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Sammelzeit:
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Zu finden:
auf sauren, torfigen Moorböden. In Deutschland ist die Moorlilie geschützt.
Inhaltsstoffe:
Saponin Narthecin
Sonstiges:
Die Moorlilie ist eine ausdauernde krautige Pflanze mit Wuchshöhen von 10 bis 30 cm, die ein dünnes Rhizom besitzt. Ihre kräftig grünen, schwertförmigen Laubblätter sind bis zu 4 mm breit. Von Juli bis August entstehen lockere, traubige Blütenstände mit bis zu 25 Blüten, die einen Durchmesser von 1 bis 1,5 cm aufweisen. Die Blütenhüllblätter sind innen gelb und außen grünlich, während die Staubblätter wollig behaart und orange bis leuchtend rot sind. Die Pflanze bildet dünnwandige Kapselfrüchte mit hellgelben, schmal-ellipsoiden Samen.
🛑 Die Moorlilie ist für Schafe giftig.
Im Volksmund wurde die Moorlilie auch Beinbrech genannt, weil man dachte, dass die Pflanze für Knochenbrüche beim Weidetieren verantwortlich war.
Schafe können durch den Verzehr der Moorlilie (Beinbrech) krank werden, da die Pflanze ein Saponin enthält, das die Leberfunktion stört und eine Lichtempfindlichkeit verursacht, die zu Schwellungen und Hautwunden führt. Nur weiße Schafe scheinen anfällig für diese Krankheit zu sein, die in Norwegen als „Alvelden“ bekannt ist.
Die Moorlilie wird weder als Heilpflanze noch als Nutzpflanze verwendet, aber sie wird hauptsächlich in der Gartengestaltung für Sumpf- und Wassergärten genutzt, wo sie als Teich- und Sumpfpflanze eingesetzt wird.
2011 wurde die Moorlilie zur Blume des Jahres gewählt.
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