auch Klappernuss oder Gefiederte Pimpernuss
Wirkung:
aphrodisierend
Anwendungsbereiche:
nicht bekannt
Verwendete Pflanzenteile:
–
Sammelzeit:
–
Zu finden:
von Südosteuropa bis nach Kleinasien, an Hängen und Waldrändern, in krautreichen Buchen-, Ahorn- oder Eichenwäldern. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gilt sie als gefährdet.
Inhaltsstoffe:
?
Sonstiges:
Die Gemeine Pimpernuss ist ein sommergrüner Strauch oder seltener kleiner Baum mit einer Höhe von 1 bis 5 Metern. Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind unpaarig gefiedert und besitzen fünf bis sieben Fiederblättchen. Die duftenden, zwittrigen Blüten sind fünfzählig und haben eine doppelte Blütenhülle, bestehend aus weißen bis rötlichen Kelch- und Kronblättern sowie fünf Staubblättern. Die oberständigen Stempel sind mit einer kleinen Narbe ausgestattet. Sie trägt grünliche, bei Reife bräunliche Kapselfrüchte, die einen bis drei runde, harte Samen enthalten, welche beim Reifungsprozess klappern.
Wer eine Pimpernuss im Garten stehen hat, der kann die Blütentrauben kandieren. In den Blasenfrüchten sitzen kleine Nüsschen, die ähnlich wie Pistazien schmecken aber sehr fest zu beißen sind. Wer also Probleme mit den Zähnen hat, sollte davon abstand nehmen sie zu essen. Außerdem gibt es einen Pimpernusslikör und einen Salat der aus den Blütenstand eingelegt in Salzwasser hergestellt wird „Jonjoli“.
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