Pippau (Crepis)

Wirkung:

keine bekannt

Anwendungsbereiche:

Verdauungsbeschwerden, Durchfall

Verwendete Pflanzenteile:

Sammelzeit:

Zu finden:

ursprünglich wahrscheinlich aus Zentralasien. Weitverbreitet auf der Nordhalbkugel Nordamerikas und Eurasiens.

Inhaltsstoffe:

Bitterstoffe

Sonstiges:

Die Pippau-Arten sind ein- bis mehrjährige krautige Pflanzen, die Wuchshöhen von 3 bis 120 Zentimetern erreichen. Sie bilden Pfahlwurzeln oder Rhizome, haben aufrechte bis kriechende Stängel und wechselständige Laubblätter, die oft geflügelt sind. Die Pflanze hat körbchenförmige Blütenstände, die entweder einzeln oder in Gruppen auftreten. Ihre Blütenhülle besteht aus mehreren überlappenden Hüllblättern, und die Blütenkörbchen enthalten mehrere Zungenblüten, die meist gelb oder orange sind. Die Achänen sind stachelig oder glatt, besitzen mehrere Rippen und einen Pappus aus weißen bis hellgelblichen Borstenhaaren.

Der Gattungsname „Crepis“ bedeutet „Schuhsohle“ und bezieht sich auf die Form der Blätter.

In der Küche können vom Pippau die Blüten, Knospen und Blätter in Salaten verwendet werden.

Der Pippau sieht dem Löwenzahl ähnlich und hat wie er einen Milchsaft, den er bei Verletzungen absondert. Dieser Milchsaft ist nicht nur eine Schutzmechanismus, sondern enthält auch heilende Eigenschaften, die dazu beitragen können, kleine Wunden schneller zu regenerieren. Wenn der Pippau in Gefahr ist, etwa durch Fressfeinde oder ungünstige Umwelteinflüsse, kann er diese Substanz in größeren Mengen produzieren, was ihm einen gewissen Vorteil in der Natur verschafft.

Hier sind ein paar von den ca. 200 Arten des Pippaus:

  • Kleinköpfiger Pippau (Crepis capillaris)
  • Wiesen-Pippau (Crepis biennis)
  • Weichhaariger Pippau (Crepis mollis)
  • Sumpf-Pippau (Crepis paludosa)
  • Abgebissener Pippau (Crepis praemorsa)
  • Dach-Pippau (Crepis tectorum)
  • Gold-Pippau (Crepis aurea)
  • Klatschmohn-Stink-Pippau (Crepis foetida subsp. rhoeadifolia)

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