Wirkung:
harntreibend, magenstärkend, abführend, verdauungsfördernd
Anwendungsbereiche:
Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Völlegefühl, Schwächezustände
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel
Sammelzeit:
Herbst
Zu finden:
in den subalpinen Höhenstufen der Alpen, besonders in Kalkgebieten, in Trockenwäldern, an sonnigen Waldrändern oder auf Wiesen. Kann in einigen Regionen geschützt sein.
Inhaltsstoffe:
Bitterstoffe
Sonstiges:
Das Breitblättrige Laserkraut ist eine ausdauernde krautige Pflanze mit Wuchshöhen von 50 bis 150 Zentimetern. Alle Pflanzenteile sind kahl und oft bläulich, wobei die Laubblätter groß, dreieckig und gefiedert sind. Die Blütenstände sind doppeldoldig und besitzen männliche sowie zwittrige Blüten. Die Hüllblätter sind lanzettlich, während die Kronblätter weiß und verkehrt-eiförmig sind. Die Frucht ist eine Doppelachäne mit geflügelten, hell-braunen Teilfrüchten, die relativ groß sind.
In der Küche diente die Wurzel des Breitblättrigen Laserkraut als Gewürz. Zusammen mit Kreuzkümmel verwendeten die Römer es zum Würzen eingelegter Artischocken. Ein Sud aus den Samen der Pflanze wurde damals in der Bierherstellung verwendet.
Die stark würzige und bitter-scharf schmeckende Wurzel des Breitblättrigen Laserkrauts, die in der traditionellen Heilkunde eine bedeutende Rolle spielt, wurde als „Radix Gentianae albae“ oder „Radix Cervariae albae“ in den Apotheken geführt. Diese wertvolle Pflanze zeichnet sich durch ihre heilenden Eigenschaften aus, die unter anderem die Verdauung fördern und das allgemeine Wohlbefinden steigern können. Zudem wird die Wurzel aufgrund ihres intensiven Geschmacks häufig in verschiedenen Zubereitungen verwendet, sei es in Tees oder als Bestandteil von Heil- und Tonika, wodurch sie nicht nur als medizinisches Mittel, sondern auch als kulinarische Zutat geschätzt wird.
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