Mittelmeer-Feuerdorn (Pyracantha coccinea)

auch Europäischer Feuerdorn

Kerne sind giftig

Wirkung:

Anwendungsbereiche:

unbekannt

Verwendete Pflanzenteile:

Sammelzeit:

Zu finden:

in Südeuropa, Kleinasien und im Kaukasus. Er wird eher als Zierstrauch angepflanzt und verwildert selten und wenn dann ist er zum Beispiel an Straßenböschungen zu finden. Ansonsten ist er sehr anspruchslos und eignet sich für trockene und schwere Böden, ist winterhart und industriefest und mag Lichtlagen.

Inhaltsstoffe:

Rutin, Chlorogensäure, Carotinoide, Blausäure – Glykoside

Sonstiges:

Der Mittelmeer-Feuerdorn ist ein schnellwüchsiger, immergrüner Strauch mit ausladenden Ästen und kräftigen, bis zu 2 cm langen Dornen. Er erreicht eine Höhe von 2 bis 3 m und hat elliptische, lederige Laubblätter, die 2 bis 4 cm lang sind und kerbig gesägt sind. Die Blüten sind klein, weiß, zwittrig und haben eine unangenehme Note; sie besitzen eine dichte, feinbehaarte Blütenstand sowie kurze Staubblätter. Die rundliche, kahlen Apfelfrüchte sind leuchtend rot bis orange oder gelb und bleiben lange am Strauch haften.

🛑 Die in den Früchten enthaltenen Kerne enthalten cyanogene Glykoside und sind damit giftig. Sie können zu Magen-Darm-Beschwerden führen.

Der Mittelmeer-Feuerdorn wird gern als Zierstrauch in Gärten und Anlagen gepflanzt und eignet sich als Heckenpflanze und als Wandspalier. Bei uns in Mitteleuropa wird er auch als Vogelschutzgehölz verwendet. Vögel wie die Amsel und Grünfinken fressen gern die Früchte und Samen und verbreiten die Pflanze und so trifft man sie dann auch verwildert an.

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