Isländisch Moos ist eine geschützte Flechtenart, die schleimlösend und hustenlindernd wirkt. Sie wird bei Erkrankungen wie trockenem Husten, Lungenentzündung und Schwäche eingesetzt. Die Pflanze enthält wichtige Inhaltsstoffe und wird in der nordischen Küche als Nahrungsmittel verwendet. Der Besuch beim Arzt wird bei ernsthaften Beschwerden empfohlen.
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Ingwer (Zingiber officinale)
Ingwer ist eine heilende Pflanze mit vielfältigen Wirkungen, darunter verdauungsfördernd, schmerzstillend und antioxidativ. Er wird zur Behandlung von Magen-Darm-Problemen, Übelkeit und Schmerzen verwendet. Die Pflanze eignet sich als Gewürz in der Küche und kann auch als Tee zubereitet werden. Vorsicht bei Gallensteinen ist geboten.
Immergrün (Vinca minor)
Das Kleine Immergrün ist ein leicht giftiger Halbstrauch mit blutdrucksenkenden und harntreibenden Eigenschaften. Es findet Anwendung bei Hauterkrankungen, Durchblutungsstörungen und Gedächtnisschwäche. Die Pflanze enthält verschiedene Inhaltsstoffe, jedoch wurde die Verwendung aufgrund gesundheitlicher Risiken 1986 eingeschränkt. Homöopathische Präparate sind weiterhin erlaubt. Arztbesuche bleiben notwendig.
Huflattich (Tussilago farfara)
Huflattich ist eine mehrjährige Pflanze mit krampflösenden, entzündungshemmenden und hustenlindernden Eigenschaften. Er wird bei Atemwegserkrankungen, Hautentzündungen und zur Magnesiumaufnahme verwendet. Die Blüten und Blätter sind essbar, sollten jedoch gekocht werden. Aufgrund von Pyrrolizidinalkaloiden ist der Verzehr roh gefährlich und die Pflanze apothekenpflichtig.
Hopfen (Humulus lupulus)
Hopfen hat beruhigende und schlaffördernde Wirkungen und wird zur Behandlung verschiedener Beschwerden wie Verdauungsstörungen, Krämpfen und Angstzuständen eingesetzt. Die weiblichen Blüten werden als Heilmittel genutzt, wobei auch Zubereitungen mit Baldrian gebräuchlich sind. Hopfen fördert den Schlaf, wirkt entspannend und kann in Tees und Bädern angewendet werden.
Hirtentäschel (Capsella bursa-pastoris)
Hirtentäschel ist eine ein- bis zweijährige Pflanze mit blutstillenden und harntreibenden Eigenschaften, die bei Unterleibsblutungen und Frauenkrankheiten eingesetzt wird. Tee aus Hirtentäschel und anderen Kräutern ist traditionell zur Linderung von Beschwerden. Vorsicht ist geboten bei bestimmten Erkrankungen und während der Schwangerschaft. Anzeichen einer Vergiftung können ernst sein.
Hirschzungenfarn (Asplenium scolopendrium syn. Phyllitis scolopendrium)
Der Hirschzungenfarn hat schmerzlindernde, entzündungshemmende und schleimlösende Wirkungen und wird bei Beschwerden wie Asthma, Husten und Lebererkrankungen eingesetzt. Seine heilenden Eigenschaften wurden seit der Antike geschätzt, insbesondere von Hildegard von Bingen. Die Pflanze ist geschützt, wächst in speziellen Gebieten und wird zwischen Mai und August gesammelt.
Herzgespann (Leonurus cardiaca)
Das Echte Herzgespann wirkt blutdrucksenkend, beruhigend und herzstärkend. Es wird zur Behandlung von Herzbeschwerden, Ängsten und Depressionen eingesetzt. Die Pflanze ist selten und blüht von Juni bis September. Bei Überdosierung können Nebenwirkungen wie Erbrechen auftreten. Regelmäßige Einnahme wird empfohlen, um gesundheitliche Vorteile zu erzielen.
Heilziest, Echte Betonie (Betonica officinalis syn. Stachys officinalis)
Echte Betonie ist eine wirksame, mehrjährige Pflanze mit heilenden Eigenschaften gegen Kopfschmerzen, Migräne, Rheuma und Atemwegserkrankungen. Teezubereitung ist einfach und sichert eine sichere Dosierung. Ihre Verwendung geht bis in die Antike zurück, wobei sie auch als Farbmittel und Tabakersatz dient. Vor Anwendung Arzt konsultieren, bei Überdosierung können Nebenwirkungen auftreten.
Heidekraut (Calluna vulgaris)
Das Heidekraut wirkt harntreibend, blutreinigend und entzündungshemmend, hilft bei Harnwegsinfekten, Rheuma und Hautproblemen. Die Blütezeit dauert von Spätsommer bis Herbst. Sie wird für Tee, Likör und in der Imkerei genutzt. Übermäßiger Verzehr kann Magenbeschwerden verursachen. Regelmäßiger Arztbesuch bei ernsthaften Beschwerden ist empfohlen.