Hauswurz (Sempervivum tectorum)

Hauswurz wirkt kühlend, entzündungshemmend und ist vielfach anwendbar, einschließlich Problemen wie Impotenz, Wunden und Zahnfleischentzündungen. Die Pflanze hat geschützte Wachstumsbedingungen und enthält wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamin C und Tannine. Traditionell wird sie auch als Aphrodisiakum genutzt. Tee aus Blättern kann bei Übelkeit helfen.

Hauhechel, Dorniger (Ononis spinosa)

Der Dornige Hauhechel ist ein Halbstrauch mit harntreibenden und blutreinigenden Eigenschaften, der bei Rheuma, Haut- und Harnleiden eingesetzt wird. Die Pflanze erzielt ihre Wirkung durch Inhaltsstoffe wie Flavonoide. Ihre Blüten sind essbar, und als Tee zubereitet sollte er nicht gekocht werden, um die Wirkstoffe zu erhalten.

Hanf (Cannabis sativa)

Die Hanfpflanze besitzt zahlreiche positive Wirkungen, darunter beruhigend, schmerzhemmend und appetitsteigernd. Sie findet Anwendung bei verschiedenen Erkrankungen wie Asthma, Kopfschmerzen und Entzündungen. Negative Effekte können bei Überdosierung auftreten. Cannabis ist künftig nicht mehr als Betäubungsmittel eingestuft, jedoch sollte ein Arzt bei ernsten Beschwerden konsultiert werden.

Hagebutte (Rosa canina) von der (Hecken-Rose (Rosa corymbifera))

Die Wilde Rose hat vielfältige heilende Wirkungen, darunter entzündungshemmend, antibakteriell und nervenstärkend. Sie wird bei Beschwerden wie Fieber, Verdauungsproblemen und Menstruationsschmerzen angewendet. Ihre Blüten und Früchte enthalten wertvolle Vitamine, insbesondere Vitamin C. Hagebuttentee bleibt lange vitaminreich und kann zur Linderung von Krankheitssymptomen genutzt werden.

Habichtskraut, Kleines (Hieracium pilosella)

Das Kleine Habichtskraut hat vielseitige Wirkungen, darunter antibiotisch und entzündungshemmend. Es wird bei Atemwegserkrankungen, Entzündungen und zur Augenspülung eingesetzt. Die Pflanze wächst von Mai bis September und ihre Blätter sowie Blüten sind essbar. Hildegard von Bingen empfahl es zur Herzstärkung und zur Linderung übler Säfte.

Günsel, Kriechender (Ajuga reptans)

Günsel wirkt leberwirksam, entzündungshemmend und schmerzstillend. Anwendbar bei Wunden, Prellungen und Entzündungen. Verwendung der jungen Sprossen und Blüten ist typisch. Tee aus Günsel fördert die Regeneration nach Alkoholgenuss und eignet sich für kosmetische Anwendungen. Zudem bereichert es Gerichte als frische Zutat. Arztbesuch bleibt unerlässlich bei gesundheitlichen Problemen.

Goldrute (Solidago virgaurea)

Die Goldrute ist ein vielseitig wirkendes Kraut, das wassertreibend, entzündungshemmend und schmerzlindernd ist. Sie findet Anwendung bei Blasen- und Nierenentzündungen, Harnwegsinfektionen sowie Rheuma. Die Blüten sind essbar und können zur Zubereitung von Tees verwendet werden. Vorsicht geboten bei Herz- und Nierenerkrankungen.

Ginseng (Panax ginseng)

Ginseng wirkt aufbauend, kräftigend und potenzsteigernd, verbessert das Wohlbefinden und stärkt das Immunsystem. Es werden die 6- bis 8-jährigen Wurzeln verwendet. Ginseng hat zahlreiche gesundheitliche Vorteile, ist jedoch bei zu hoher Dosierung nicht unbedenklich. Alternativen wie die Taigawurzel sind ebenfalls erhältlich, wirken aber stressreduzierend.

Giersch (Aegopodium podagraria)

Giersch hat mehrere heilende Eigenschaften, darunter entgiftende und entzündungshemmende Wirkungen. Er verwendet wird bei Gicht, Rheuma und Wunden. Bis zu 100 cm hoch, bilden seine Rhizome Kolonien. Giersch ist essbar und eignet sich für verschiedene Gerichte. Die Erntezeit ist von März bis September und die Pflanze wird oft mit Giftpflanzen verwechselt.

Geranie (Pelargonium)

Die Geranie, auch Umckaloabo genannt, wirkt duftend, hustenstillend sowie antibakteriell und antiviral. Sie findet Anwendung bei Atemwegsinfektionen, Bronchitis und diversen Gesundheitsbeschwerden. Ihre Blätter und Blüten werden im Frühjahr bis Herbst gesammelt. Die Pflanze liefert essentielle Öle, die in der Kosmetik und Aromatherapie genutzt werden.