Jungfernreben (Parthenocissus)

auch Zaunreben oder Wilder Wein

(leicht)giftig

Wirkung:

giftig, harntreibend

Anwendungsbereiche:

wird nicht mehr verwendet aufgrund ihrer Giftigkeit

Verwendete Pflanzenteile:

Sammelzeit:

Zu finden:

sie stammen aus Asien und Nordamerika. Die Jungfernreben werden als Mauerbegrünung, als Zierstrauch oder als Kletterstrauch genutzt.

Inhaltsstoffe:

Oxalsäure, Anthocyanidine, Leukoanthocyanidine, Anthocyane

Sonstiges:

Die Jungfernreben-Arten sind sommergrüne Lianen, die durch blattgegenständige Sprossranken mit scheibchenförmigen Haftorganen charakterisiert sind. Sie haben wechselständige, gestielte Laubblätter, die einfach, gelappt oder gefingert sind. Die Blütenstände sind zymös und blattgegen-, achsel- oder endständig, während die Blüten meist zwittrig und unscheinbar sind. Die fünf grünlichen Kronblätter sind frei und der zweikammerige Fruchtknoten ist oberständig. Die daraus entstehenden bläulich schwarzen Beeren enthalten ein bis vier Samen.

🛑 Im Gegensatz zur echten Weinrebe (Vitis vinifera) ist der Wilde Wein aufgrund der Oxalsäure (leicht)giftig. Es kann zu Nierenschäden kommen.

Der Gattungsname Parthenocissus setzt sich aus den griechischen Worten parthenos für „Jungfrau“ und kissos für „Efeu“ zusammen.

Bei uns findet man drei Vertreter der Gattung der Junfernreben. Die Gewöhnliche Jungfernrebe (Parthenocissus inserta, Syn.: Parthenocissus vitacea) bildet keine Haftscheiben aus und gilt daher als besonders fassadenschonend. Man findet sie im westlichen und nördlichen Nordamerika. Die Dreispitzige Jungfernrebe (Parthenocissus tricuspidata) hat oft nur drei gelappte Blätter und stammt ursprünglich aus Ostasien. Und die Selbstkletternde Jungfernrebe (Parthenocissus quinquefolia) stammt aus den östlichen Nordamerika. Insgesamt gibt es etwa 13 Parthenocissus-Arten.

Bei feuchtwarmen Klima, meist in Gewächshäusern, lassen sich an den jungen Trieben und an den Blattunterseiten des Weins kleine weiß-durchsichtige Kügelchen finden. Diese sind keine Schädlinge, sondern Perldrüsen, die die Wasserabgabe der Triebe unterstützen, und die Nährstoffgrundlage für ungefährliche Raubmilben bilden können. (Wikipedia) Auch die Großen Brennnessel (Urtica dioica) bildet Perldrüsen, mit einem kleinen an der Basis befindlichen Drüsenhaar oft ein zusammengesetztes Haar.

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