Hopfenklee (Medicago lupulina)

Wirkung:

vitalisierend, appetitanregend

Anwendungsbereiche:

Appetitanregung, Cellulite, Abnehmen, unterstützt den Körper beim Ausschwemmen freier Radikale, zu hohem Cholesterin, Verdauungsbeschwerden, als Diät wegen Fettleibigkeit

Verwendete Pflanzenteile:

junge Sprossen

Sammelzeit:

Mai bis September

Zu finden:

Auf trocknen Wiesen, Bahndämmen und an Wiesen- und Ackerrändern.

Inhaltsstoffe:

Phytoöstrogene, Cumestrol, Genistein, Saponine, Eisen, Vitamin A, Zink

Sonstiges:

Der Hopfenklee ist eine ein- oder zweijährige, krautige Pflanze, die 10 bis 50 Zentimeter hoch wird. Die Stängel sind kantig, oft verzweigt und behaart. Er hat eine Pfahlwurzel, die bis zu 50 Zentimeter lang sein kann. Die Blätter sind wechselständig, haben einen langen Blattstiel und sind dreiteilig gefiedert. Die Blüten erscheinen von Mai bis Oktober in kleinen, kugeligen Blütenständen, die 10 bis 50 Blüten enthalten und an Hopfen erinnern. Die Blüten sind zygomorph, gelb bis dunkelgelb und fallen nicht braun ab. Die bei Reife braunschwarze Hülsenfrucht ist fast nierenförmig und etwa 2 bis 3 Millimeter lang.

Hopfenklee ist ein Wildgemüse und nahe verwandt mit der Luzerne (Alfalfa, Medicago sativa). In einem Salat verwendet man nur geringe Mengen der rohen Triebspitzen, oder als Gewürz in Suppe, in Kräuterbutter oder Aufstrichen.

Der Hopfenklee hat auf den Säure-Basen-Haushalt im Körper einen Einfluss und damit eine gewisse entwässernde Wirkung.

Der Hopfenklee sollte bei einer vorhandenen Autoimmunerkrankung gemieden werden.

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