Sumpf-Herzblatt (Parnassia palustris)

Wirkung:

adstringierend, beruhigend

Anwendungsbereiche:

Leber, Galle, Magenschmerzen, Epilepsieanfälle, Ängste, nervöses Herzklopfen, Wunden, wirkt auf die Sehkraft, Nasenbluten

Verwendete Pflanzenteile:

Blüten

Sammelzeit:

Juli, August

Zu finden:

Steht unter Naturschutz! In sumpfigen Wiesen und Mooren, in den Alpen auf wasserführenden Schutthängen bis in eine Höhe von 2500 Meter.

Inhaltsstoffe:

Bitterstoffe, flüchtiges Öl, Gerbstoffe, Harz

Sonstiges:

Das Sumpf-Herzblatt ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 5 bis 30 Zentimetern erreicht. Das Rhizom ist aufrecht und verzweigt, mit rosettiger Beblätterung an der Spitze. Die Laubblätter stehen in einer grundständigen Rosette zusammen, sind lang eiförmig mit herzförmiger Basis und oft purpurfarben punktiert. Der Stängel hat in der unteren Hälfte meist ein herzförmiges, stängelumfassendes Blatt. Die Einzelblüten sind zwittrig, mit einem Durchmesser von 2,2 bis 3 cm. Die Kelchblätter sind kürzer als die Kronblätter, die weiß und dunkel geadert sind. Die Staubblätter sind gelblich mit dicken Staubfäden. Der Fruchtknoten ist eiförmig und enden in einer vierlappigen Narbe. Die Blütezeit ist von Juli bis September und die Früchte reifen im Oktober. Die Kapsel enthält zahlreiche Samen, die durch ihren Flügelrand als Ballonflieger gelten. Die Keimlinge werden vermutlich durch einen Pilz ernährt.

Herzblatt nennt man auch weißes Leberblümchen oder Studentenröschen.

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