Wirkung:
zusammenziehend, schleimlösend, harntreibend, appetitanregend
Anwendungsbereiche:
Erkrankungen der Bronchien, hartnäckiger Husten, Heiserkeit, Keuchhusten, Leber- und Gallestörungen, kräftigt den Organismus, Hautkrebs, Frostbeulen, alte Vernarbungen, Geschwüre, Osteoporose, Tuberkulose, Zahnschmerzen
Verwendete Pflanzenteile:
blühendes Kraut
Sammelzeit:
Juni und Juli
Zu finden:
Hohlzahn wächst auf allen kalkarmen Böden, in der Nähe von Äckern, an Böschungen und an Wegrändern.
Inhaltsstoffe:
Gerbstoffe, Saponine, Harz, Kieselsäure
Sonstiges:
☕ Tee: 2 Teelöffel Kraut wird mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergossen und anschließend für 10 Minuten ziehen gelassen. Dann abseihen und mit Honig gesüßt trinken. 3 Tassen pro Tag über mindestens 3 Wochen bringen positive Resultate.
Der Gelbe Hohlzahn ist eine einjährige krautige Pflanze, die 10 bis 50 cm hoch wird. Die Stängelknoten sind wenig verdickt, im Gegensatz zum Bunten Hohlzahn, dessen Knoten deutlich verdickt sind. Die Laubblätter sind eiförmig-lanzettlich, grob gezähnt und stehen kreuzgegenständig am behaarten, vierkantigen Stängel. Sie sind 5 bis 15 mm gestielt und etwa 2 bis 4 cm lang sowie 5 bis 25 mm breit. Die Blütenstände bestehen aus 1 bis 4 Scheinquirlen mit 4 bis 8 Blüten. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und haben eine doppelten Blütenhülle. Der Kelch ist röhrig und mit Seidenhaaren und Drüsenhaaren besetzt. Die Blütenkronen sind blassgelb bis weiß, oft mit einem gelben Schlund und kleinen purpurnen Flecken. Die Blütezeit in Deutschland reicht von Juli bis August. Es gibt auch eine rotblühende Form, die oft mit dem Breitblättrigen Hohlzahn verwechselt wird.
Hohlzahn kam als Heilkraut in Verruf, weil Geschäftemacher das Kraut lange Zeit als Wunderdroge gegen jede Krankheit anpriesen und Heilversprechen abgaben, die niemals erfüllt werden konnten.
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