Skabiosen (Scabiosa)

Skabiosen sind einjährige oder mehrjährige Pflanzen, die in Eurasien und Afrika verbreitet sind, mit einigen geschützten Arten. Ihre Wirkungen und Inhaltsstoffe sind unbekannt. Die Pflanzen haben stängellose Stängel, gefiederte Blätter und besondere Blütenstrukturen. Bei gesundheitlichen Problemen sollte ein Arzt konsultiert werden.

Klebriger Salbei (Salvia glutinosa)

Der Klebrige Salbei ist eine ausdauernde, klebrig behaarte Pflanze, die 40 bis 120 cm hoch werden kann. Ihre aromatischen Blätter aromatisieren Weine und fungieren als natürliche Insektenfalle. Die Pflanze blüht zwischen Juli und September mit gelblichen Blüten. Es gibt keine bekannten medizinischen Anwendungen oder Inhaltsstoffe, die für die Heilung genutzt werden.

Kaukasischer Schwarzkümmel / Jungfer im Grünen (Nigella damascena)

Die Jungfer im Grünen ist eine leicht giftige Pflanzenart, die harntreibend und schleimlösend wirkt. Mit verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten, vor allem gegen Blähungen, besitzt sie zahlreiche deutsche Namen und wird oft als Zierpflanze kultiviert. Ihre Samen enthalten das giftige Alkaloid Damascenin, dennoch findet sie Verwendung in Küche und Parfümindustrie.

Christusdorn (Paliurus spina-christi)

Die Pflanze Christusdorn (Paliurus spina-christi), bekannt für ihre dornigen Äste, hat antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften. Ihre Teile werden zur Behandlung von Blasensteinen, Durchfall und Atemwegserkrankungen verwendet. Die Blüten bieten Insekten Nahrung. Es wird vermutet, dass diese Pflanze in Verbindung zur Dornenkrone Jesu steht, jedoch ist dies ungewiss.

Rainfarn-Phazelie / Bienenweide (Phacelia tanacetifolia)

Die Bienenweide, eine einjährige Pflanze, bietet Honig der antibakterielle, harntreibende und blutreinigende Wirkungen hat, wird jedoch nicht medizinisch genutzt. Sie fördert die Honigproduktion bis zu 500 kg pro Hektar und unterstützt die Biodiversität. Anfällig für Frost, ist sie in Mitteleuropa nicht winterhart und benötigt menschliche Pflege. Küchenverwendung wird nicht empfohlen.

Gewöhnliche Pechnelke (Silene viscaria)

Die Gewöhnliche Pechnelke ist eine ausdauernde Pflanze, die Brassinosteroide enthält, welche das Wachstum anderer Pflanzen fördern und vor Schädlingen schützen. Sie hat spezielle Stängelstrukturen, die nützliche Bestäuber anziehen, während unerwünschte Insekten abgeschreckt werden. Pechnelkenextrakt ist in Deutschland als Pflanzenstärkungsmittel zugelassen.

Weißklee (Trifolium repens)

Der Weißklee ist eine mehrjährige Pflanze mit blutstillenden, antirheumatischen und stärkenden Wirkungen. Er wird bei Wechseljahresbeschwerden und zur Förderung der Lebertätigkeit eingesetzt. Die Pflanze kann giftig für Weidetiere sein. In der Küche sind die jungen Blätter und Blüten essbar. Zudem verbessert Weißklee die Bodenfruchtbarkeit.

Grauer Leuenzahn (Leontodon incanus)

Der Graue Leuenzahn ist eine ausdauernde Pflanze, die 15 bis 40 Zentimeter hoch wird und in Trockenwäldern bis 2100 Meter wächst. Ihre Blütezeit variiert zwischen Mai und Juli. Der Leuenzahn wird nicht medizinisch genutzt und hat keine kulinarische Bedeutung. Eine Unterscheidung zu Löwenzahn erfolgt anhand der Blätter.

Gewöhnliches Kreuzlabkraut (Cruciata laevipes)

Das Gewimperte Kreuzlabkraut ist eine mehrjährige Pflanze mit adstringierender, harntreibender und wundheilender Wirkung. Es wird bei Husten, Atemwegsproblemen, Rheuma und Wunden verwendet. Die Blüten und Blätter sind essbar. Sie wächst von April bis Juni auf Wiesen und in lichten Wäldern und hat charakteristische gelblich-grüne Blüten.