Indische Schlangenwurzel (Rauvolfia serpentina)

Synonyme: Rauwolfia serpentinaOphioxylon serpentinum L., Ophioxylon majus Hassk.)

Giftig?

Wirkung:

abführend, beruhigend, blutdrucksenkend, krampflösend, stimmungsaufhellend

Anwendungsbereiche:

Bluthochdruck, Geisteskrankheit, Wunden, Juckreiz, Insektenstiche/-bisse, Schlangenbisse, Hornhauttrübung, schwierige Geburtsverläufe, Verdauungsbeschwerden, Wurmbefall, Cholera, senkt nachweislich die Herzfrequenz

Verwendete Pflanzenteile:

Wurzel/Rhizom, Rinde

Sammelzeit:

?

Zu finden:

stammt ursprünglich aus Indien, in Bergwäldern.

Inhaltsstoffe:

Alkaloide, Rauwolfia-Alkaloide,  Reserpin und das Rescinnamin

Sonstiges:

Die Indische Schlangenwurzel ist ein immergrüner Zwergstrauch, der 50 bis 100 cm hoch wird und Milchsaft enthält. Die glänzenden, eiförmigen Laubblätter sind wirtelig angeordnet. Zwischen April und Mai bildet die Pflanze viele kleine, zwittrige Blüten, die in langen, zymösen Blütenständen stehen. Die Kelchblätter sind anfangs grünlich und färben sich nach der Befruchtung rötlich. Die weißen Kronblätter formen eine Kronröhre. Es gibt einen Staubblattkreis mit sehr kurzen Staubfäden. Die Fruchtblätter sind oberständig und es entstehen erbsengroße Steinfrüchte, die bei der Reife schwarz werden und oft als Doppel-Steinfrüchte auftreten.

🛑 Kann giftige Alkaloide enthalten, muss bedacht verwendet werden. Im Zweifelsfall immer einen Arzt oder Apotheker fragen.

Um die Wildbestände der Indischen Schlangenwurzel nicht zu gefährden, ist der Export aus Indien seit 1997 verboten.

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