Blutroter Storchschnabel (Geranium sanguineum)

oder Blut-Storchschnabel, Blutröschen, Blutkraut und Hühnerwurz genannt

Wirkung:

blutstillend, adstringierend, entzündungshemmend, antioxidativ

Anwendungsbereiche:

zum Blut stillen, Wunden, zur Linderung von Hautleiden, Geschwülsten, Entzündungen, Entzündungen im Mund- und Rachenraum, Durchfall, Menstruationsbeschwerden, Akne

Verwendete Pflanzenteile:

Wurzel, Kraut

Sammelzeit:

Mai bis September, Herbst

Zu finden:

Ist im subozeanischen Europa beheimatet und wächst auf trockenen, buschigen Hängen, in Steppenheiden und lichten Wäldern. Ist in einigen Regionen gefährdet.

Inhaltsstoffe:

Gerbstoffe, Harz, Bitterstoff Geraniin, Flavonoide

Sonstiges:

Der Blutrote Storchschnabel ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15 bis 50 cm erreicht und ein dickes Rhizom bildet. Die Stängel sind niederliegend bis aufsteigend mit zottigen Haaren und die grundständigen Laubblätter vertrocknen früh. Die Teilblütenstände sind meist einblütig und die Blüten sind radiärsymmetrisch mit leuchtend rot-violetten Kronblättern. Die Frucht ähnelt dem Kopf eines langgeschnäbelten Vogels und die Samen sind glatt bis feinpunktiert.

Die Blüten sind können als essbare Dekoration für Salate verwendet werden und die jungen Blätter eignen sich in Kräutersuppen und Salaten.

Der Blutrote Storchschnabel wurde 2001 zur Blume des Jahres gewählt, was seine Bedeutung für die heimische Flora unterstreicht. Diese auffällige Pflanze ist nicht nur ein beliebter Anblick in Gärten und Parks, sondern gilt auch als wichtiges Habitat für diverse Insektenarten.

Geranium sanguineum wird auch als Zierpflanze kultiviert, da es eine auffällige Blüte mit leuchtend roten oder purpurnen Farben produziert, die den Garten in den Sommermonaten lebhaft verschönern. Diese Staude ist pflegeleicht und anpassungsfähig an verschiedene Bodenarten, was sie zu einer idealen Wahl für Gärten und Landschaftsplanungen macht. Darüber hinaus zieht sie nützliche Insekten wie Bienen und Schmetterlinge an, wodurch sie nicht nur ästhetischen, sondern auch ökologischen Wert bietet.

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