Bockshornklee hat vielfältige Wirkungen, einschließlich entzündungshemmend und blutzuckersenkend. Er wird bei verschiedenen Beschwerden wie Nagelbettentzündungen und Atemwegserkrankungen angewendet. Die Samen können als Tee zubereitet werden. Historisch wurde Bockshornklee zur Hautpflege und in der ägyptischen Medizin geschätzt. Schwangere sollten ihn meiden. Arztbesuch bei ernsthaften Beschwerden empfohlen.
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Blutwurz (Potentilla erecta syn. tormentilla)
Blutwurz ist eine Heilpflanze, die blutstillende, antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften besitzt. Sie wird zur Behandlung von inneren Blutungen, Durchfall, Entzündungen und Wunden eingesetzt. Ihre Wurzel hat eine rote Farbe und wird manchmal zu Schnaps verarbeitet. Blutwurz wurde zur Arzneipflanze des Jahres 2024 in Deutschland gewählt.
Blutweiderich (Lythrum salicaria)
Der Gewöhnliche Blutweiderich ist eine vielseitige Pflanze mit heilenden Eigenschaften wie blutstillend und antibakteriell. Er wird zur Behandlung von Blutungen, Hautproblemen und Magen-Darm-Erkrankungen eingesetzt. In der Küche dienen die dekorativen Blüten zur Aromatisierung von Speisen und als Heilmittel bereitet man Tees oder Essenzen zur Förderung des Wohlbefindens.
Bilsenkraut (Hyoscyamus niger)
Bilsenkraut ist eine stark giftige Pflanze, die in der Medizin für verschiedene Beschwerden eingesetzt wird, jedoch unter Naturschutz steht. Es enthält mehrere Alkaloide und hat gefährliche Nebenwirkungen. Historisch wurde es auch für Zaubertränke genutzt. Konsum kann zu schweren Vergiftungserscheinungen führen; ärztliche Hilfe ist bei Symptomen erforderlich.
Berufskraut / Feinstrahl (Erigeron annuus)
Das Einjährige Berufkraut hat entzündungshemmende und blutstillende Wirkungen. Es wird zur Behandlung von Beschwerden wie Durchfall, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Harnblutungen eingesetzt. Als Tee zubereitet, hilft es bei starkem Durchfall. Die Pflanze hat eine Höhe von 50 bis 100 cm und blüht von Juni bis Oktober.
Bertram (Anacyclus pyrethrum)
Bertram ist eine Pflanze mit verdauungsfördernden, stimulierenden und antiseptischen Wirkungen, die bei Anämie, Verdauungsstörungen und Diabetes hilfreich ist. Die Blüten und Wurzeln werden zur Teezubereitung und als Gewürz verwendet. Sie erhöht die Verfügbarkeit von Nährstoffen im Körper und fördert eine gute Gesundheit. Konsultation eines Arztes bei ernsthaften Beschwerden ist ratsam.
Benediktendistel (Centaurea benedicta, Cnicus benedictus)
Das Benediktenkraut hat vielfältige Wirkungen, darunter appetitfördernd, antiseptisch und fiebersenkend. Es wird bei Lebererkrankungen, Verdauungsstörungen und Lungenerkrankungen angewendet. Der Tee aus dem ganzen Kraut oder Benedikten-Weintee wird empfohlen. Überdosierung kann Brechreiz und Durchfall verursachen. Nutzung sollte bei bestehenden Nierenentzündungen vermieden werden. Arztbesuch bleibt unerlässlich.
Bärwurz (Meum athamanticum)
Bärwurz ist eine pflanzliche Heilmittel mit herzstärkenden, wärmenden und migränewirksamen Eigenschaften. Sie wird zur Behandlung von verschiedenen Beschwerden wie Gicht, Gelbsucht und Nierenleiden eingesetzt. Die Pflanze ist essbar, wird als Gewürz genutzt und auch in Schnapsform angeboten. Bärwurz wird umweltfreundlich in Deutschland kultiviert.
Barbarakraut / Winterkresse (Barbarea vulgaris)
Das Gewöhnliche Barbarakraut ist eine vielseitige Pflanze, die wirkungsvoll bei Wunden, Magensäureproblemen und Nierensteinen eingesetzt werden kann. Es hat stoffwechselanregende, harntreibende und blutreinigende Eigenschaften. Die Blätter sind für Salate und Kräutermischungen geeignet. Regelmäßiger Tee-Konsum fördert zudem die Gesundheit. Vorsicht bei Ernte während der Blütezeit.
Baldrian (Valeriana officinalis)
Baldrian hat beruhigende, nervenstärkende und schlaffördernde Wirkungen. Er hilft bei Schlafstörungen, Nervosität, Krämpfen und Schmerzen. Die Pflanze kann als Tee oder Tinktur verwendet werden und fördert die Konzentration. Baldrian enthält Valepotriate, die Stress und Ängste reduzieren. Vorsicht ist geboten, da er abhängig machen kann.