Wirkung:
entzündungshemmend, blutstillend
Anwendungsbereiche:
Durchfall, Darmparasiten, Müdigkeit, Konzentrationsmangel, verzagter Stimme, Kopfschmerzen, Nasenbluten, Zahnfleischbluten, Magenblutungen mit Brechwürgen, Gallenkolik, schmerzhaften Urinieren, stechenden Schmerzen in der Niere, Harnröhrenausfluss, Blasenblutungen durch Blasensteine, Hämorrhoiden, zur Durchblutung der Venen und Kapillaren, Rheuma
Verwendete Pflanzenteile:
obere Pflanzenteile
Sammelzeit:
Juni bis September
Inhaltsstoffe:
Gerbstoffe, ätherische Öle, Flavonoide, Cholin
Sonstiges:
☕ Tee: 1 Teelöffel frisches Kraut mit 1/4 Liter Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Durch die zusammenziehende Wirkung hilft der Tee bei starkem Durchfall und gegen Darmparasiten.
Berufskraut oder auch Feinstrahl genannt, sollte damals vor Hexen und Zauberer schützen, aber auch vor Wetterschäden (zum Beispiel vor Blitzschlag) bewahren. Man kann es zum Räuchern verwenden als Widerruf böser Anfeindungen und zwar in Haus, Hof und Stall.
Das Einjährige Berufkraut ist eine ein- oder zweijährige, krautige Pflanze mit einer Wuchshöhe von 50 bis 100 Zentimetern und einem aufrechten, meist verzweigten Stängel. Die Laubblätter sind hellgrün, behaart und weisen unterschiedliche Formen auf, während die Blütezeit von Juni bis Oktober reicht. Die Pflanze hat zahlreiche körbchenförmige Teilblütenstände mit weißen bis blasspurpurfarbenen Zungenblüten und gelben Röhrenblüten. Der Pappus der Röhrenblüten ist weiß und einreihig.
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