Currybaum (Murraya koenigii, Syn.: Bergera koenigii)

Die Samen sind Giftig

Wirkung:

antioxidativ, verdauungsfördernd, antidiabetisch, entzündungshemmend, cholesterinsenkend, antimikrobiell

Anwendungsbereiche:

Ayurveda: Durchfall, Blähungen, Sodbrennen, Magenverstimmung, Übelkeit, Verdauungsstörungen, Ekzeme, Hautausschläge, Verbrennungen, Hautprobleme, Diabetes, reguliert den Blutzuckerspiegel, Nierenerkrankungen, Insektenstiche, freie Radikale, senkt den LDL-Cholesterin, zur Behandlung oder Vorbeugung von Eisenmangelanämie, fördert das Haarwachstum, zur Vorbeugung von vorzeitigem Ergrauen der Haare

Verwendete Pflanzenteile:

Blätter, Rinde, Wurzel

Sammelzeit:

Zu finden:

im tropischen bis subtropischen Asien und auf dem gesamten indischen Subkontinent.

Inhaltsstoffe:

Carbazol-Alkaloide, Antioxidantien, ätherisches Öl, Vitamin A, B, C und E, Mineralstoffe

Sonstiges:

Der Currybaum ist ein immergrüner Baum oder Strauch, der Wuchshöhen von 4 bis 6 m erreicht, mit einer Krone von bis zu 4 m Breite und einem glatten, dunkelgrauen Stamm, der einen Durchmesser von 40 cm hat. Die dunkelgrünen, gestielten Laubblätter sind unpaarig gefiedert mit 11 bis 31 Fiederblättchen, die meist eiförmig bis rhombisch sind und einen ganz oder feingezähnten Blattrand aufweisen. Die Blüten sind duftend, zwittrig und in endständigen Blütenständen gruppiert, mit einer doppelte Blütenhülle und fünf eiförmigen Kelchblättern. Die Früchte sind klein, glänzend, schwarz-violett, süß-scharf und essbar, enthalten jedoch giftige Samen, die von Vögeln verbreitet werden.

🛑 Bei den Früchten sollte man vorsichtig sein, da sie ein bis zwei Samen enthalten die giftig sind. Ich rate davon ab sie nicht zu essen. Die genannten Wirkungen stammen überwiegend aus der traditionellen Medizin und ersten wissenschaftlichen Studien. Bei gesundheitlichen Beschwerden sollte immer ein Arzt oder eine Ärztin konsultiert werden.

Die Curryblätter werden vor allem in der südindischen und sri-lankischen Küche als Gewürz genutzt. Sie werden vor allem in Curry-Gerichten verwendet, es besteht aber kein direkter Zusammenhang mit dem Currypulver. Die Curryblätter schmecken frisch, leicht fruchtig bis rauchig und sind sehr dünn. In Gerichten müssen sie dadurch nicht herausgenommen werden und können mit gegessen werden. Meistens brät man sie zuerst in Öl in einer Pfanne an, bevor man die restlichen Zutaten zum Gericht hinzugibt.

Das Curryblatt-Pulver gibt es in Indien fertig zu kaufen, ist aber vom Aroma her weniger intensiv als die frischen Blätter. Man sollte es aber nicht verwechseln mit dem Currypulver so wie wir es kennen. Bei dem Curryblatt-Pulver handelt es sich um ein Würzpulver aus in Fett gebratenen, zerstoßenen Curryblättern. Es wird in Reisgerichten, Parathas (gefüllten Fladenbrot) und in vielen verschieden Speisen verwendet. Bei Lebensmittelkontrollen aus Indien verschickten Curryblättern werden immer wieder teils erheblich belastete Pestizide festgestellt.

Auch als Tee können die Curryblätter getrunken werden, was eine aromatische und gesunde Möglichkeit darstellt, die Vorteile dieser Blätter zu nutzen. Der Tee hat nicht nur einen einzigartigen, würzigen Geschmack, sondern ist auch reich an Antioxidantien und Vitaminen, die das Immunsystem stärken können. Um den Tee zuzubereiten, können frische oder getrocknete Curryblätter in heißem Wasser aufgegossen werden. Die regelmäßige Einnahme dieses Tees kann zur Förderung der Verdauung beitragen und die allgemeine Gesundheit unterstützen, wodurch er zu einer wertvollen Ergänzung der täglichen Ernährung wird.

Aus den Curryblätter wird ätherisches Öl hergestellt was zur Parfümierung von Seife dient.

Bitte beachte: Der Besuch dieser Seiten, kann nicht den Besuch beim Arzt ersetzen. Solltest du ernsthafte oder unklare Beschwerden haben, solltest du unbedingt einen Arzt zu Rate ziehen.

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