Hainbuche (Carpinus betulus)

Die Hainbuche ist ein bis zu 25 Meter hoher Baum mit blutstillenden Eigenschaften, der bei Wunden und Vitiligo angewendet wird. Sie bildet eiförmige, grüne Blätter, die im Herbst gelb werden. Die Blüten erscheinen im Frühjahr. Nutzbare Samen können in der Küche verwendet werden. 2007 war sie Baum des Jahres in Österreich.

Zitterpappel / Espe (Populus tremula)

Die Espe hat entzündungshemmende, antibakterielle und schmerzlindernde Wirkungen. Sie wird zur Behandlung von Wunden, Hämorrhoiden und Fieber eingesetzt. Die Pflanze wächst in lichten Wäldern und kann bis zu 35 Meter hoch werden. Aus Knospen und Rinde lassen sich Salben und Tees herstellen. Junge Blätter sind essbar.

Spitz-Ahorn (Acer plantanoides)

Der Spitz-Ahorn ist ein großer Laubbaum, der kühlende und entzündungshemmende Wirkungen hat. Er gedeiht von Frühjahr bis Herbst in Städten und Gärten. Die Blätter und Blüten sind essbar, während das Holz für verschiedene Produkte genutzt wird. Der Baum hat eine Lebensdauer von bis zu 200 Jahren und beeindruckt im Frühjahr mit gelbgrünen Blüten.

Zucker-Ahorn (Acer saccharum)

Der Zucker-Ahorn produziert einen süßen Saft, der zu Ahornsirup verarbeitet wird und zahlreiche gesundheitsfördernde Wirkungen hat. Er ist blutstillend, entzündungshemmend und unterstützt das Immunsystem. Verwendet wird er bei verschiedenen Erkrankungen, während seine Inhaltsstoffe Kalzium, Magnesium und Antioxidantien umfassen. Er wächst im östlichen Nordamerika.

Balsam-Pappel, Westliche (Populus trichocarpa)

Die Westliche Balsam-Pappel ist ein hoher Baum, der vor allem in Nordamerika und Mitteleuropa wächst. Ihre Teile, insbesondere die Knospen und Rinde, enthalten Salicylsäure, die schmerzlindernde und entzündungshemmende Eigenschaften besitzt. Sie wird zur Behandlung von Schmerzen, Fieber und Hautproblemen eingesetzt, sollte jedoch bei Allergien mit Vorsicht verwendet werden.

Schwarz-Pappel, Kanadische (Populus deltoides)

Die Pappel hat schmerzlindernde, antibakterielle und antioxidative Wirkungen und wird bei Arthritis, Muskelschmerzen und Infektionen eingesetzt. Wichtige Pflanzenteile sind Rinde, Knospen und Blätter, mit Salicylsäure als Hauptbestandteil. Die Pappel ist ein großer, schnell wachsender Baum, häufig in Nordamerika und Mitteleuropa anzutreffen. Allergien beachten.

Weymouth-Kiefer / Strobe (Pinus strobus)

Die Weymouth-Kiefer ist ein Nadelbaum, der bis zu 65 Meter hoch werden kann. Sie wirkt adstringierend und schleimlösend, wird bei Wunden, Atemwegserkrankungen und Arthritis angewendet. Die Pflanze ist in Nord- und Mittelamerika verbreitet und ihre Teile sind essbar. Sie ist zudem ein Symbol für mehrere US-Bundesstaaten.

Schwarznuss (Juglans nigra)

Die Schwarznuss hat entzündungshemmende, antimykotische und antivirale Wirkungen. Sie wird bei Hautkrankheiten, Verdauungsstörungen und Parasitenbefall eingesetzt. Die Nüsse sind in Nordamerika verbreitet und werden im Herbst geerntet. Der Baum ist bis zu 30 Meter hoch, die Schale kann die Haut verfärben. Nussallergiker sollten vorsichtig sein.

Sassafrasbaum (Sassafras albidum)

Der Sassafrasbaum hat schmerzlindernde, antimikrobielle und entzündungshemmende Eigenschaften. Er findet Anwendung bei Hautentzündungen, Schmerzen und verschiedenen gesundheitlichen Beschwerden. Aufgrund des enthaltenen Safrol kann die Pflanze gesundheitsschädlich sein, insbesondere bei Langzeitanwendung. Essbare Teile sind Blätter und Wurzel, die in der Küche verwendet werden, jedoch ist Safrol in der EU verboten.

Rot-Ulme (Ulmus rubra)

Die Rot-Ulme ist ein laubabwerfender Baum in Nordamerika, dessen innere Rinde beruhigende, antibakterielle und schmerzlindernde Wirkungen hat. Sie wird zur Behandlung von Morbus Crohn und Atemwegserkrankungen eingesetzt. Die jungen Früchte sind essbar. Tee aus der Rinde wird durch Abschrecken in heißem Wasser zubereitet. Arztbesuch bei Beschwerden empfohlen.