auch Kaiserbaum, Kaiser-Paulownie oder Kiri-Baum
Früchte giftig
Wirkung:
–
Anwendungsbereiche:
nicht bekannt
Verwendete Pflanzenteile:
–
Sammelzeit:
–
Zu finden:
ist in Zentral- und Westchina beheimatet. Darüber hinaus wird er in Korea, Japan, Nordamerika und Europa als Zierbaum und zur Holznutzung kultiviert, insbesondere in Regionen mit warmen Klima, wo er auch als invasive Art vorkommt.
Inhaltsstoffe:
Verbascosid
Sonstiges:
Der Blauglockenbaum ist ein schnell wachsender, sommergrüner Baum mit einer Höhe von 15 bis 50 m. Er hat einen geraden, dicken Stamm und eine breite Krone. Die Blätter sind groß, herz- bis breiteiförmig und variieren in der Form. Von April bis Mai erscheinen duftende, zwittrige Blüten in endständigen Blütenständen. Die Früchte sind eiförmig und enthalten flache, geflügelte Samen. Der Baum wird oft mit ähnlichen Arten verwechselt und hat spezielle Drüsen, die Insekten anlocken, um sich vor Pflanzenfressern zu schützen.
Das Holz des Blauglockenbaumes ist schwer entflammbar, wächst sehr schnell und ist stabil. Es wird für Möbel, Surfboards, Musikinstrumente, Tischtennisschläger und Kimonos verwendet. Der Blauglockenbaum wächst in einem Jahr bis zu zwei Meter hoch, damit gehört der Baum zu den schnellwachsenden Bäumen.
Der Blauglockenbaum war vom Kaiser Franz Joseph der Lieblingsbaum und wurde daher in allen Ländern des Österreichischen Kaiserreichs gepflanzt.
Wie ich schon einmal beim Kirschlorbeer beschrieben habe, dass er in der Schweiz verboten ist, so ist dies auch mit dem Blauglockenbaum. Die Schweiz hat ihn, genauso wie den Kirschlorbeer und den Schmetterlingsflieder auf die „Liste der potenziell invasiven gebietsfremden Arten“ gesetzt. Im Frühjahr 2024 wurde die Art vom Schweizer Bundesrat in den Anhang 2.2 der Freisetzungsverordnung aufgenommen. Damit darf der Blauglockenbaum nicht verkauft, verschenkt und die Einfuhr in die Schweiz ist seit dem 01. September 2024 verboten.
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