Der Salbei-Gamander ist eine mehrjährige Pflanze mit blutreinigenden und entzündungshemmenden Eigenschaften. Er wird zur Behandlung innerer Verletzungen, Lungenerkrankungen und Wunden verwendet. Die Blütezeit ist von Juli bis September, und er ist in lichten Wäldern zu finden. Tee aus den Blättern sollte sparsam konsumiert werden.
Autor-Archive:Daniela Scharrer (DaniSahne0504)
Sägepalme (Serenoa repens syn. Serenoa serrulata)
Die Sägepalme hat harntreibende, beruhigende und schleimlösende Wirkungen und wird bei Potenzstörungen, Prostatavergrößerung, Harnwegsentzündungen und Inkontinenz angewendet. Ihre Beeren, die im Herbst gesammelt werden, enthalten Saponine und Phytosterole. Die Anwendung sollte bei bestimmten Erkrankungen und in der Schwangerschaft vermieden werden. Indianer nutzen die Früchte zur Bewusstseinserweiterung.
Robinie (Robinia pseudoacacia)
Die Robinie ist ein giftiger Baum, der bis zu 30 Meter hoch wächst und aus Nordamerika stammt. Sie wird für ihre krampflösende Wirkung bei verschiedenen Gesundheitsbeschwerden eingesetzt, aber alle Pflanzenteile sind giftig, außer den Blüten. Ihre Blüten sind essbar und ziehen Insekten an. Robinienholz wird als Teak-Holzersatz genutzt.
Rizinus / Wunderbaum (Ricinus communis)
Der Wunderbaum (Ricinus communis) ist eine giftige Pflanze, deren Samen als Abführmittel bei chronischer Verstopfung eingesetzt werden. Die Pflanze ist schnellwüchsig und erreicht in tropischen Klimazonen bis zu 13 Meter Höhe. Rizinusöl, das frei von toxischem Ricin ist, wird durch Kaltpressung der Samen gewonnen.
Zier-Rhabarber (Rheum officinale, Rheum palmatum)
Der Zier-Rhabarber ist eine ausdauernde Pflanze, deren Blätter und Wurzeln verschiedene gesundheitliche Wirkungen bieten, wie stuhlfördernd und entzündungshemmend. Er wird bei Sodbrennen und Appetitlosigkeit eingesetzt. Die getrocknete Wurzel kann als Tee sowohl bei Verstopfung als auch bei Durchfall verwendet werden. Schwangere sollten ihn meiden.
Rettich (Raphanus sativus)
Der Garten-Rettich ist eine ein- bis zweijährige Pflanze mit antibakteriellen Eigenschaften und Anwendung bei Leber- und Galleerkrankungen, Husten und Rheuma. Er enthält wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe. Die Wurzel kann frisch gegessen oder als Saft konsumiert werden, sollte jedoch bei Gallensteinen und empfindlichem Magen vermieden werden.
Senfrauke (Eruca sativa syn. Eruca vesicaria)
Die Senfrauke ist eine einjährige Pflanze, die antirheumatische, durchblutungsfördernde und verdauungsanregende Wirkungen hat. Sie wird von Frühjahr bis Herbst geerntet und ihre Blätter bereichern Salate sowie Gerichte. Ihre Inhaltsstoffe umfassen Senfölglykoside sowie Vitamine A und C. Bei gesundheitlichen Problemen ist ein Arztbesuch unerlässlich.
Rainkohl (Lapsana communis)
Der Rainkohl ist eine einjährige Pflanze, die zwischen 30 und 125 cm hoch wird. Sie hat heilende Eigenschaften, wird bei Verdauungsproblemen und Entzündungen eingesetzt und verwendet Blüten und Blätter, die zwischen Mai und Oktober gesammelt werden. In der Küche dient sie als Gemüse und Würzmittel.
Quittenlikör
Für die Zubereitung von Quittenlikör werden Quitten, Zimt, Zitrone, bittere Mandeln, Weingeist, Wasser und Zucker benötigt. Die Quitten werden vorbereitet und mit den übrigen Zutaten in ein Glasgefäß gegeben. Nach 6 Wochen wird ein Zuckersirup hergestellt, mit dem das Quitten-Alkoholgemisch vereint wird. Der Likör sollte ein Jahr reifen.
Quitte (Cydonia oblonga)
Die Quitte wirkt entzündungshemmend, desinfizierend und fördert die Verdauung. Sie wird bei Schleimhautentzündungen, Bronchitis und Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt. Die Früchte sind reich an Vitaminen und sollten gekocht verzehrt werden. Zudem sind Quitten in der Küche vielseitig nutzbar, während die Samen in der Volksheilkunde verwendet werden.