Der Färber-Ginster ist ein giftiger Halbstrauch, der harntreibend und verdauungsfördernd wirkt. Er wird zur Kräftigung nach Krankheiten, bei Herz- und Hautbeschwerden, sowie zur Blutreinigung eingesetzt. Enthält gefährliche Alkaloide, daher ist Selbstanwendung abzuraten. In der Naturfarben-Branche wird er für Gelbtöne verwendet.
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Erbse (Pisum sativum)
Die Erbse hat immunstärkende, antibiotische und entzündungshemmende Eigenschaften. Sie wirkt positiv auf den Magen-Darm-Bereich, senkt den Cholesterinspiegel und verringert Arteriosklerose. Als eiweißreiche Hülsenfrucht ist sie ein guter Eisen- und Kupferlieferant, doch bei Gicht ist der Verzehr eingeschränkt. Historische Überlieferungen beachten.
Gartenbohne / Fisole / Buschbohne (Phaseolus vulgaris)
Die Gartenbohne hat eine zuckerregulierende Wirkung und wird bei Symptomen wie Akne, Diabetes Typ 2, Gicht und rheumatischen Erkrankungen eingesetzt. Sie ist eine alte Kulturpflanze mit verschiedenen Sorten und kann giftige Stoffe enthalten, die durch Kochen neutralisiert werden. In der Küche wird sie vielfältig verwendet und enthält viele Nährstoffe.
Blasenstrauch, Gelber (Colutea arborescens)
Der Gelbe Blasenstrauch ist ein bis zu 4 Meter hoher, sommergrüner Strauch mit giftigen Samen und Blättern. Er hat abführende und harntreibende Wirkungen und wird selten in der Kräuterheilkunde verwendet. Vergiftungen äußern sich durch Erbrechen und Durchfall, insbesondere bei Kindern, während Tiere oft gut damit zurechtkommen.
Besenginster (Cytisus scoparius)
Der Besenginster ist ein giftiger Strauch, dessen Blüten und Blätter bei niedrigem Blutdruck und Herzrhythmusstörungen eingesetzt wurden. Wegen seiner Toxizität wird eine Eigenanwendung jedoch nicht empfohlen. Symptome einer Vergiftung sind Erbrechen und Kopfschmerzen. Fachkundige Aufsicht ist bei der Verwendung erforderlich; die Pflanze kann auch als Räucherwerk dienen.
Süßholz (Glycyrrhiza glabra)
Die Süßholzwurzel besitzt vielfältige heilende Eigenschaften, darunter krampflösende und entzündungshemmende Wirkungen. Sie hilft bei Atemwegserkrankungen, Magenproblemen und Hautbeschwerden. Ihre Anwendung umfasst die Herstellung von Tee und Salmiakpastillen. Vorsicht ist geboten bei bestimmten gesundheitlichen Bedingungen und der Verwendung über längere Zeit. Traditionelle Medizin schätzt sie hoch ein.
Steinklee, Echter (Melilotus officinalis)
Der Echte Steinklee besitzt harntreibende, entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften. Er wird bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt, darunter Krampfadern, Entzündungen und Kopfschmerzen. Die Blütezeit reicht von Juni bis September. Die Verwendung als Tee erfordert Vorsicht, da hohe Dosen giftig sein können, und Wechselwirkungen mit Blutverdünnern bestehen.
Soja (Glycine max)
Die Sojabohne, eine bedeutende Pflanze aus Asien, weist zahlreiche gesundheitliche Vorteile auf, darunter Cholesterinsenkung und Unterstützung bei Diabetes. Sie findet Verwendung in verschiedenen Lebensmitteln und wird oft als Proteinquelle geschätzt. Zudem hat sie eine lange Geschichte der Kultivierung und ist wirtschaftlich wertvoll, mit einem globalen Marktanteil von über 55%.
Rotklee (Trifolium pratense)
Rotklee hat vielfältige positive Wirkungen wie krampflösend, entzündungshemmend und östrogenhaltig. Er wird genutzt bei Atemwegserkrankungen, hormonellen Beschwerden und zur Wundbehandlung. Die Pflanze ist in feuchten Wiesen und Waldlichtungen zu finden. Vorsicht ist geboten bei hormonempfindlichen Erkrankungen. In der Küche bereichert er Salate und Gerichte.
Luzerne / Alfalfa (Medicago sativa)
Die Luzerne ist eine ausdauernde, krautige Pflanze mit vielfältiger Wirkung, darunter abführend und antibakteriell. Sie wird in der Küche verwendet, insbesondere als Sprossen oder Teezubereitung. Ihre Anwendungsgebiete umfassen verschiedene Erkrankungen. Trotz ihrer Nährstoffe gibt es Risiken beim Verzehr, insbesondere wegen Saponinen und Canavanin bei bestimmten Personengruppen.