Zaun-Wicke (Vicia sepium)

Die Zaun-Wicke ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die von April bis Mai gesammelt werden kann. Sie wirkt stoffwechselanregend und wird bei Hautproblemen eingesetzt. Ihre Blätter, Triebe und Samen sind essbar. Die Pflanze wächst an Waldrändern und hat mineralstoffreiche, proteinreiche Inhaltsstoffe und nutzt in der Küche sowie in traditionellen Ritualen.

Wundklee, Echter (Anthyllis vulneraria)

Die Pflanze hat blutstillende, hustenstillende und magenstärkende Eigenschaften. Sie wird bei Husten, Verletzungen und Menstruationsbeschwerden angewendet. Verwendete Teile sind Blüten und Blätter. Sie wächst in sonnigen Lagen und hat spezifische Inhaltsstoffe. Tee kann aus Blüten hergestellt werden. Der Verzehr der Blüten ist auch möglich. Arztbesuch bei Beschwerden empfohlen.

Tragant / Bärenschote (Astragalus glycyphyllos)

Bärenschote ist eine mehrjährige Pflanze, die immunstärkend, blasenstärkend und verdauungsfördernd wirkt. Sie wird in der Homöopathie zur Behandlung von Erschöpfung und Virusinfektionen eingesetzt. Ihre Wurzel enthält zahlreiche Nährstoffe und wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin geschätzt. Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli.

Senna, Alexandrinische / Sennes (Senna alexandrina)

Sennes, ein Halbstrauch, wirkt abführend und wird aus Früchten und Blättern gewonnen, die im August und September gesammelt werden. Die Inhaltsstoffe umfassen Bitterstoffe und Anthrachinone. Der Konsum sollte in der Schwangerschaft, bei Darmverschluss und Überdosierung vermieden werden. Sennes sollte nicht dauerhaft verwendet werden, um Elektrolytstörungen zu vermeiden.

Robinie (Robinia pseudoacacia)

Die Robinie ist ein giftiger Baum, der bis zu 30 Meter hoch wächst und aus Nordamerika stammt. Sie wird für ihre krampflösende Wirkung bei verschiedenen Gesundheitsbeschwerden eingesetzt, aber alle Pflanzenteile sind giftig, außer den Blüten. Ihre Blüten sind essbar und ziehen Insekten an. Robinienholz wird als Teak-Holzersatz genutzt.

Ackerklee / Hasenklee (Trifolium arvense)

Hasenklee wirkt antibakteriell und wird bei Magen-Darm-Erkrankungen, Entzündungen sowie Wundbehandlungen eingesetzt. Die Pflanze, die 10 bis 30 cm hoch wird, hat specifieke Blüten und ist von Mai bis September zu finden. Eine Teezubereitung empfiehlt zwei Teelöffel Kraut mit 1/4 Liter Wasser. Verwendung in großen Mengen sollte vermieden werden.

Hornklee (Lotus corniculatus)

Hornklee ist eine leicht giftige Pflanze, die krampflösende und beruhigende Eigenschaften hat. Sie wird bei Angstzuständen und Entzündungen eingesetzt und kommt in verschiedenen Höhenlagen vor. Ihre Blüten sind essbar und können in der Küche verwendet werden, dennoch ist Vorsicht aufgrund enthaltenem Blausäuregehalt geboten.

Hopfenklee (Medicago lupulina)

Hopfenklee wirkt vitalisierend und appetitanregend, wird zur Unterstützung bei Cellulite, Cholesterin und Verdauungsproblemen eingesetzt. Die Pflanze ist in trockenen Wiesen verbreitet und enthält Phytoöstrogene, Eisen und Zink. Sie sollte aufgrund möglicher Nebenwirkungen bei Autoimmunerkrankungen vermieden werden. Ärztlicher Rat ist bei gesundheitlichen Beschwerden empfehlenswert.

Geißraute (Galega officinalis)

Die Geißraute hat schweißtreibende, blutzuckersenkende und harntreibende Wirkungen. Sie wird bei Milchmangel, Hautkrankheiten und Verdauungsstörungen eingesetzt. Ihre Blütezeit reicht von Sommer bis Herbst, und alle Pflanzenteile sind giftig, besonders während der Blüte. Sie wird für Schutz- und Reinigungszwecke verwendet. Arztbesuch bei Beschwerden empfohlen.

Färberhülse, Blaue / Indigolupinie (Baptisia tinctoria syn. australis)

Die Indigolupine ist eine giftige Pflanze, die entzündungshemmende Eigenschaften hat und bei Atemwegserkrankungen und Infektionen eingesetzt wird. Sie wird bis zu 150 cm hoch und hat charakteristische blaue Blüten. Traditionell von den Cherokee für blaue Farbstoffe genutzt, wird sie auch medizinisch verwendet.