Zaunrübe, Weiße / Schwarzfrüchtige (Bryonia alba)

Die Weiße Zaunrübe (Bryonia alba) ist eine stark giftige Pflanze. Sie wirkt abführend und schmerzlindernd, wird aber nur unter ärztlicher Aufsicht eingesetzt. Der Verzehr von Bier gefährlicher Mengen führt zu schweren Vergiftungen. In der Homöopathie wird sie bei Fieber und Rheuma verwendet. Vorsicht ist geboten, da Hautkontakt allergische Reaktionen hervorrufen kann.

Zaunrübe, Rote / Rotfrüchtige (Bryonia dioica)

Die Rotfrüchtige Zaunrübe ist eine giftige Kletterpflanze mit stark abführenden, brechreiz- und harntreibenden Eigenschaften. Sie wird in der Homöopathie gegen Fieber, Asthma und Rheuma eingesetzt. Die Pflanze hat spezielle Merkmale wie behaarte Blätter und trägt scharlachrote Beeren. Ihre Anwendung sollte nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

Yamswurzel, Wilde (Dioscorea villosa)

Die Yamswurzel zeigt vielfältige Wirkungen, darunter entzündungshemmend und schmerzlindernd. Sie wird bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt, wie Menstruationskrämpfen und Rheuma. Die Pflanze ist in den Tropen verbreitet und ihr Hauptbestandteil sind Saponine. Yamswurzel hat historische medizinische Anwendungen und ist eine wichtige Nahrungsquelle. Arztbesuche bleiben essenziell.

Wundklee, Echter (Anthyllis vulneraria)

Die Pflanze hat blutstillende, hustenstillende und magenstärkende Eigenschaften. Sie wird bei Husten, Verletzungen und Menstruationsbeschwerden angewendet. Verwendete Teile sind Blüten und Blätter. Sie wächst in sonnigen Lagen und hat spezifische Inhaltsstoffe. Tee kann aus Blüten hergestellt werden. Der Verzehr der Blüten ist auch möglich. Arztbesuch bei Beschwerden empfohlen.

Wolfstrapp, Gemeiner / Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)

Der Ufer-Wolfstrapp ist eine mehrjährige Pflanze mit schilddrüsenwirksamen und beruhigenden Eigenschaften, die bei Nervosität, Herzbeschwerden und Menstruationsproblemen eingesetzt wird. Sie enthält verschiedene Inhaltsstoffe, darunter Gerbstoffe und Flavonoide. Die Anwendung ist jedoch kontraindiziert bei Schilddrüsenunterfunktion und während der Schwangerschaft.

Wolfsmilch (Euphorbia)

Wolfsmilcharten sind giftige Pflanzen, die hautreizend wirken und homöopathisch genutzt werden. Sie enthalten den schädlichen Milchsaft, der Entzündungen hervorrufen kann. Mit über 200 Arten sind alle Teile giftig, besonders die Samen. Aufgrund der starken Giftigkeit ist ihre Anwendung stark eingeschränkt und sollte bei Beschwerden immer mit einem Arzt besprochen werden.

Acker-Witwenblume / Wiesen-Witwenblume (Knautia arvensis syn. Scabiosa arvensis)

Die Acker-Witwenblume ist eine ausdauernde Pflanze, die in der Naturghepflegt werden kann. Sie wirkt stoffwechselanregend und kann bei Haut- und Atemwegserkrankungen eingesetzt werden. Ihre Blätter und Blüten sind essbar und haben einen mild-sauren Geschmack. Tee aus der Pflanze wird oft als homöopathische Behandlung verwendet.

Wintergrün, Doldiges / Winterlieb (Chimaphila umbellata syn. Pyrola umbellata)

Wintergrün ist eine stets grüne Pflanze mit starken medizinischen Eigenschaften, die bei Harnwegsinfektionen und entzündlichen Erkrankungen hilft. Ihre Blätter und blühenden Triebe werden zur Herstellung von Tee verwendet. Die Pflanze ist selten geworden und wirkt ähnlich wie Bärentraube. Potenzielle Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sollten beachtet werden.

Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis)

Das Wiesen-Schaumkraut hat blutbildende, beruhigende und appetitanregende Wirkungen. Es wird bei Sommergrippe, Erkältungen und Rheuma eingesetzt. Die Pflanze blüht von April bis Juli und wächst in feuchten Gebieten. Junge Blätter sind essbar und können als Gemüse verwendet werden. Der Frischsaft wirkt am besten auf nüchternen Magen.

Wiesenraute, Akeleiblättrige (Thalictrum aquilegifolium)

Die Akeleiblättrige Wiesenraute ist eine ausdauernde Pflanze, die bis zu 150 cm hoch wird und in Auwäldern wächst. Sie hat abführende und wundheilende Wirkungen, verwendet werden hauptsächlich die Wurzeln. Ihre Blütezeit ist von Mai bis Juni, und die Pflanze bietet Pollen zur Bestäubung an.