Wundklee, Echter (Anthyllis vulneraria)

Wirkung:

blutstillend, hustenstillend, krampflösend, stark zusammenziehend, magenstärkend, Harntreibend, blutreinigend

Anwendungsbereiche:

Husten, Verletzungen, als Blutstiller, zu starker Menstruation, schlecht heilende Wunden, Frostbeulen, Schürf- und Schnittwunden

Verwendete Pflanzenteile:

Blüten, Blätter

Sammelzeit:

Mai bis August

Zu finden:

Auf kalkhaltigen Böden und auf sonnigen Hängen.

Inhaltsstoffe:

Saponine, Gerbstoffe, Schleimstoffe, Farbstoffe

Sonstiges:

☕ Tee: 2 Teelöffel Blüten werden mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergossen. Mindestens 15 Minuten ziehen lassen. 2 Tassen pro Tag sind ausreichend.

Die mehrjährige, krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von 5 bis 40 Zentimetern. Sie hat ein kurzes, vielköpfiges Rhizom und aufrechte Stängel. Die grundständigen Laubblätter besitzen bis zu vier Blättchenpaare, die zur Blütezeit oft fehlen. Die Endblättchen sind bis zu 8 Zentimeter lang und 2 Zentimeter breit. Die Stängelblätter haben zwei bis sieben Blättchenpaare, die länglich-elliptisch geformt sind. Die kleinen Nebenblätter sind zu stängelumfassenden Scheiden verbunden. Die Blüten stehen in vielblütigen Blütenköpfen mit kurzen Stielen. Die goldgelbe Krone ist 9 bis 19 Millimeter lang. Der weißzottig behaarte Kelch ist 6 bis 17 Millimeter lang und verändert sich nach der Blütezeit. Die Blütezeit ist von Juni bis September. Die Fahne der Schmetterlingsblüte hat eine eiförmig, nach oben gerichtete Platte mit zwei sichelförmigen Anhängseln. Die Flügel sind etwas kürzer als die Fahne. Der Fruchtknoten hat einen langen Griffel. Die Hülse hat einen kurzen Stiel, ist schief eiförmig und scharfkantig. Die Samen sind eiförmig, glatt und glänzend, in Gelb und Grün gescheckt.

Wundklee so wie der Name schon sagt, heilt die Landschaft vor seinen Wunden, wie wenn eine Lawine die Landschaft verwüstet, wenn der Mensch Krater in Mutter Erde gräbt und dauerhaft unschöne Erdabrisse zugeführt wurden. Wie auch die anderen Kleesorten (und die Erbsen) lebt er in Symbiose mit Bakterien, die in seinen Wurzelknöllchen Stickstoff binden.

Die Pflanze gehört zu den Beschreikräutern, das heißt, er schützt gegen ungute Einflüsse, die durch böse Gedanken und durch Hexerei hervorgerufen werden.

Mit seinen leuchtend gelben Blüten kann man Einzelblüten in Salaten und Suppen verwenden.

Bitte beachte: Der Besuch dieser Seiten, kann nicht den Besuch beim Arzt ersetzen. Solltest du ernsthafte oder unklare Beschwerden haben, solltest du unbedingt einen Arzt zu Rate ziehen.

Bild: Wikipedia, H. Zell, CC BY-SA 3.0

Kommentar verfassen