Wirkung:
antiseptisch, zusammenziehend, krampflösend, verdauungsfördernd
Anwendungsbereiche:
Leberleiden, Gelbsucht, Säuremangel im Magen, bei Milz- und Nierenleiden, hilft bei Menstruationsproblemen und begleitenden Krämpfen, Wehenschmerzen, bringt Linderung bei spastischen Beschwerden des Magen-Darmtraktes, Blähungen, Verstopfungen
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Sammelzeit:
vor und nach der Blüte (Blütezeit: Juli bis August)
Zu finden:
Kaum möglich, eventuell manchmal ausgewildert, nur in der Nähe von Bauern- oder Kräutergärten.
Inhaltsstoffe:
ätherisches Öle wie Kampfer und Tujone, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Vitamine, Glykoside
Sonstiges:
☕ Tee: 1 Teelöffel Kraut wird mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergossen und 5 bis 10 Minuten ausgezogen. 2 Tassen pro Tag sind ausreichend.
Die Frauenminze ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 80 bis 150 Zentimetern erreicht. Sie bildet ein Rhizom, das mit Ausläufern große Horste mit kräftigem Wurzelwerk bildet. Die Stängel sind grau und behaart. Die Pflanzenteile riechen nach Minze, was ihr den Namen Frauenminze gibt. Die Laubblätter sind wechselständig am Stängel angeordnet, länglich bis eiförmig und haben einen gezähnten Rand. Sie sind in der Regel bläulich-grün, 10 bis 20 Zentimeter lang und 2 bis 8 Zentimeter breit. Die Blütezeit ist von Juli bis September, mit Gesamtblütenständen, die 10 bis 60 oder mehr Teilblütenstände enthalten.
🛑 Das Kraut nicht während der Schwangerschaft anwenden, erst in der Geburtsphase.
Marienblatt kommt aus dem ostasiatischen Raum und ist ein Verwandter von Rainfarn und Mutterkraut.
Im Volksglauben wird Marienblatt als dämonenabwehrendes Mittel und Blitzkraut genannt.
Der Name Balsamkraut kommt vom Geruch dieser ausdauernden Pflanze, der an eine Mischung von Zitrone und Minzen erinnert und immer dann besonders intensiv ist, wenn man die Blätter zerreibt oder nach einem heißen Tag nahe der Pflanze steht. Marienblatt (Tanacetum balsamita) hat unauffällige gelbe Blüten, die sich an langen Stängeln entwickeln. Es schmeckt nach Kaugummi.
Marienblatt kann mit Enzian, Alant, Tausendgüldenkraut, Labkraut, Berberitze, Odermennig, Quecke oder Schöllkraut gemischt werden, hier stehen die magenschonenden und leberstärkenden Eigenschaften im Vordergrund.
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