Das Pfennigkraut ist eine immergrüne, kriechende Pflanze, die bis zu 5 cm hoch wird. Es hat heilende Eigenschaften und wird bei Wunden, Husten und Rheuma angewendet. Ihre Blüten sind essbar und verziert Gerichte. Die Pflanze wächst in feuchten Gebieten und kann als Bodendecker genutzt werden. Sammlung erfolgt von Juni bis August.
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Pfaffenhütchen / Spindelstrauch (Euonymus europaeus)
Der Gewöhnliche Spindelstrauch ist ein giftiger, sommergrüner Strauch, der bis zu 3 m hoch wird. Er hat harntreibende und leberwirksame Eigenschaften und wird zur Bekämpfung von Ungeziefer eingesetzt. Die gefärbten Früchte sind besonders gefährlich, da sie bei Verzehr zu schweren Vergiftungen führen können, insbesondere bei Kindern.
Pastinak (Pastinaca sativa)
Die Pastinak ist eine zweijährige, blutreinigende Pflanze mit vielseitiger Anwendung bei Beschwerden wie Gallen-, Nieren- und Magenproblemen. Sie enthält ätherisches Öl, Vitamine und Mineralstoffe. Die Wurzeln fördern die Ausscheidung von Schadstoffen und sind vielseitig in der Küche nutzbar. Vorsicht ist bei Hautkontakt und Allergien geboten.
Passionsblume, Winterharte (Passiflora incarnata)
Die Passionsblume hat beruhigende und nervenstärkende Eigenschaften und wird zur Behandlung von Schlafstörungen, Nervosität und Stimmungsschwankungen eingesetzt. Die Pflanze, vorwiegend in Südamerika beheimatet, hat essbare Früchte und enthält unbedenkliche Mengen cyanogener Glykoside. Eine medizinische Konsultation wird bei ernsthaften Beschwerden empfohlen.
Paprika (Capsicum)
Die Pflanzenart Capsicum anuum umfasst zahlreiche Paprikasorten, die reich an Capsaicin sind, und ihre Früchte werden in der Küche vielseitig verwendet, insbesondere in ungarischen Gerichten. Sie sind verdauungsregulierend und schützen vor freien Radikalen. Medizinisch sind Zubereitungen mit höherem Capsaicin-Gehalt von Bedeutung.
Orthosiphon / Katzenbart (Orthosiphon aristatus)
Der Orthosiphon, auch Katzenbart genannt, wirkt harntreibend und krampflösend. Er wird bei Harnwegserkrankungen und Nierenentzündungen eingesetzt. Die Pflanze erreicht Höhen von 40 bis 80 Zentimeter und hat charakteristische blaue bis hellviolette Blüten. Sie wächst hauptsächlich in Indien und enthält verschiedene Inhaltsstoffe wie Flavone und Saponine.
Osterluzei (Aristolochia clematitis)
Die Gewöhnliche Osterluzei ist eine giftige Pflanze, die bei verschiedenen Anwendungen wie Rheuma und Wunden eingesetzt wird, jedoch nicht selbstständig verwendet werden sollte. Aufgrund ihrer Inhaltsstoffe, einschließlich Aristolochiasäure, wurden ihre arzneilichen Verwendung und Registrierung in Deutschland unzulässig. Sie spielt auch eine Rolle in traditionellen Heilkräuterzeremonien.
Oleander (Nerium oleander)
Oleander ist eine giftige, immergrüne Pflanze, die bis zu 6 Meter hoch wächst und in verschiedenen Farben blüht. Sie wird in der Homöopathie bei Herzproblemen und geistiger Ermüdung verwendet, enthält aber auch toxische Stoffe. Eine fachgerechte Behandlung und besondere Pflege sind während des Anbaus nötig.
Ochsenzunge (Anchusa officinalis)
Die Ochsenzunge ist eine mehrjährige Pflanze mit herzstärkenden und harntreibenden Wirkungen. Sie wird als mildes Abführmittel und Stimmungsaufheller genutzt, jedoch ist Selbstanwendung nicht empfohlen. Giftig in hohen Dosen, enthält sie Pyrrolizidin-Alkaloide. Junge Blätter sind essbar, können aber gesundheitliche Risiken bergen.
Nelkenwurz (Geum urbanum)
Die Echte Nelkenwurz ist eine heilende Pflanze mit blutstillenden, verdauungsfördernden und nervenstärkenden Wirkungen. Sie wird bei inneren Blutungen, Menstruationsbeschwerden und Verdauungsstörungen eingesetzt. Die Wurzeln enthalten Eugenol, das auch in der Küche und Kosmetik Anwendung findet. Ihre Blüten blühen von Mai bis Oktober und sind vielseitig verwendbar.