Hohlzahn, Gewöhnlicher (Galeopsis tetrahit)

Die Pflanze Gewöhnlicher Hohlzahn ist giftig und verursacht Lähmungen. Sie wirkt krampflösend und reinigend und wird zur Behandlung von Lungenbeschwerden und Krämpfen eingesetzt. Sie blüht von Juni bis Oktober, hat eiförmige bis lanzettliche Blätter und kann eine Höhe von bis zu 60 cm erreichen. Die Verwendung ohne ärztliche Anweisung wird stark abgeraten.

Färber-Wau (Reseda luteola)

Die Färber-Wau ist eine ein- bis zweijährige Pflanze, die harntreibend, schmerzlindernd und beruhigend wirkt. Sie findet Anwendung bei Schlafstörungen und Prellungen. Die Pflanze hat essbare Blüten und wird zum Färben von Fasern genutzt. Zu finden ist sie in Westasien und im Mittelmeerraum. Blütezeit ist von Juni bis September.

Frühlings-Greiskraut (Senecio leucanthemifolius subsp. vernalis, Syn.: Senecio vernalis)

Das Frühlings-Greiskraut, eine giftige Neophytenart, erreicht Höhen von 7 bis 50 cm und blüht von Mai bis Oktober. Es enthält Pyrrolizidinalkaloide, die Leber schädigen und Krebs verursachen können. Vergiftungserscheinungen treten oft verzögert auf. Die Pflanze ist giftig für Menschen und Tiere.

Kokospflaume (Chrysobalanus icaco)

Die Kokospflaume, ein Strauch oder Baum, hat zahlreiche medizinische Wirkungen, einschließlich blutzuckersenkender und krebshemmender Eigenschaften. Verwendete Teile sind Früchte und Blätter; sie wächst in Küstenregionen. Die Früchte sind essbar und können verarbeitet werden. Wissenschaftliche Belege unterstützen einige Anwendungen, aber kein Ersatz für ärztlichen Rat.

Froschlöffel, Amerikanischer (Alisma subcordatum)

Froschlöffel ist eine giftige Pflanze mit harntreibenden, adstringierenden und entzündungshemmenden Eigenschaften. Sie wird zur Behandlung von Nierensteinen und Blasenentzündungen eingesetzt, jedoch ist von Selbstanwendung abzuraten. Die Blätter und Wurzeln sind roh giftig, aber durch Kochen können die Toxine zerstört werden. Arztbesuch bei Beschwerden empfohlen.

Holunder, Roter (Sambucus racemosa)

Der Rote Holunder ist ein laubabwerfender Strauch mit giftigen, unreifen Beeren, die jedoch gekocht und entkernt essbar sind. Die Beeren haben schweißtreibende und schmerzlindernde Wirkungen und werden bei Fieber und Erkältungen verwendet. Die Pflanze ist für ihre starken Gerüche bekannt und produziert Zyanid-Toxine.

Kreosotbusch (Larrea tridentata)

Der Kreosotbusch hat vielfältige Wirkungen, darunter antimikrobiell, entzündungshemmend und antidiabetisch. Er wird bei Zahnschmerzen, Hauterkrankungen und Atemwegserkrankungen eingesetzt. Seine Bestandteile, wie Gerbstoffe und NDGA, sind jedoch mit gesundheitlichen Risiken verbunden, weshalb die Verwendung in Lebensmitteln eingeschränkt ist. Der Strauch ist feuerempfindlich und wächst in Nordamerika.

Igelkraftwurz (Oplopanax horridus, (Syn. Echinopanax horridum, Fatsia horrida))

Igelkraftwurz ist ein giftiger Strauch, der in Nordamerika wächst und für seine adaptogenen und schmerzlindernden Eigenschaften bekannt ist. Die innere Rinde und Wurzel werden bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt, darunter Blutzuckerregulation und Atemwegserkrankungen. Vorsicht bei der Anwendung ist geboten, insbesondere während der Schwangerschaft.

Fußblatt, Schildförmiges / Maiapfel (Podophyllum peltatum)

Die Schildförmige Fußblatt-Pflanze hat giftige Eigenschaften und wirkt zytostatisch, antimykotisch und virusstatisch. Sie wird zur Behandlung von Warzen und Hautkrebs eingesetzt, erfordert jedoch ärztliche Aufsicht. Die reifen Beeren sind essbar, während die Pflanzenbestandteile gefährlich sind und Hautreizungen verursachen können. Vorsicht ist geboten.

Kudzu (Pueraria montana var. lobata, Pueraria thunbergiana)

Kudzu ist eine schnell wachsende, invasive Lianenpflanze aus Ostasien, die gesundheitliche Vorteile wie antioxidative und leberschützende Wirkungen bietet. Sie lindert Menopausensymptome, reguliert den Blutdruck und unterstützt die Verdauung. Trotz ihrer essbaren Wurzeln und Verwendung in der traditionellen Medizin gibt es regulatorische Bedenken und gesundheitliche Risiken.