Krebsschere (Stratiotes aloides)

(alte Namen sind: Stratiotes aquaticaStratiotes potamiosMilitaris aizoidesSedum aquatileAloe palustris)

Wirkung:

Anwendungsbereiche:

keine bekannt

Verwendete Pflanzenteile:

Sammelzeit:

Zu finden:

in windgeschützen, nicht verschmutzten und meist stehender Gewässer, wie Altwässer, Gräben, Tümpel und Kanälen. Die Krebsschere ist geschützt.

Inhaltsstoffe:

Mineralstoffe wie Phosphor und Kalium

Sonstiges:

Die Krebsschere hat rosettenförmig angeordnete Blätter, die in der Vegetationsperiode teilweise aus dem Wasser ragen und eine trichterförmige Wuchsform aufweisen. Die Hochblätter ähneln Scheren von Krebsen, und die Rosetten sind durch Ausläufer unter Wasser verbunden. Sie besitzt lange, unverzweigte Wasserwurzeln zur Nährstoffaufnahme. Die Blüten bestehen aus weißen Kron- und grünen Kelchblättern, mit einem gelben Zentrum, und die Art ist zweihäusig. Die Blütezeit erstreckt sich von Mai bis Juli, und die Frucht ist eiförmig und bis zu 3,5 Zentimeter lang. Vegetative Vermehrung über Ausläufer ist wichtiger als die Fortpflanzung durch Samen, und die Pflanzen sinken im Spätherbst auf den Grund, um im Frühjahr wieder aufzusteigen.

Eine Besonderheit der Krebsscheren sind, dass sie im Sommerhalbjahr oben auf der Wasseroberfläche schwimmen und im Herbst sinken die Rosetten auf den Gewässergrund nieder. Im Frühling steigen sie dann wieder auf und bilden neue Pflanzen.

1998 wurde die Krebsschere zur Blume des Jahres gekürt und 2003 wurde sie zur Wasserpflanze des Jahres gewählt. Diese Auszeichnungen heben nicht nur die Schönheit und Einzigartigkeit dieser Pflanze hervor, sondern auch ihre wichtige Rolle im Ökosystem, insbesondere in Gewässern, wo sie als Lebensraum für zahlreiche Tiere dient. Die Krebsschere, bekannt für ihre charakteristischen Blüten und das dichte, grüne Laub, trägt zur Verbesserung der Wasserqualität bei und bietet Nahrung sowie Schutz für viele Wasserlebewesen. Ihre Erwähnung in verschiedenen botanischen Sammlungen und Naturschutzprojekten zeigt ihr anhaltendes Interesse und die Bedeutung für die Biodiversität.

Wo sie früher vermehrt vorkam wurde sie als Schweinefutter und als Gründüngung verwendet.

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