Wirkung:
entzündungshemmend, schmerzstillend
Anwendungsbereiche:
Muskelschmerzen, Rheuma, Schmerzen, Zahnschmerzen, Entzündungen, Hautkrankheiten, Wurmkrankheiten
Verwendete Pflanzenteile:
Blüte
Sammelzeit:
Juni bis Oktober
Zu finden:
in Mitteleuropa an Böschungen, Heiden und sandige Wälder. In Nordamerika ist sie ein Neophyt.
Inhaltsstoffe:
Saponine
Sonstiges:
Die Kartäusernelke ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15 bis 45 Zentimetern erreicht. Sie hat kahle oberirdische Teile und meist viele sterile Triebe. Der unverzweigte, kahle Stängel besteht aus 4 bis 6 gestreckten Internodien, und die gegenständig angeordneten Laubblätter sind scheidig verwachsen. Die Blütezeit reicht von Juni bis Oktober, und ein Blütenstand enthält 7 bis 15 Blüten. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit gelbbraunen Kelchschuppen, während die purpurfarbene Krone einen Durchmesser von 2 bis 2,5 Zentimetern hat. Die Kapselfrucht öffnet sich mit vier Zähnen.
Der Name der Kartäusernelke stammt wahrscheinlich von einem Kloster in La Grande Chartreuse, das als Die Große Kartause bekannt ist und das Mutterkloster des Kartäuserordens darstellt. Dieses beeindruckende Kloster, das für seine atemberaubende Architektur und seine ruhige Lage berühmt ist, befindet sich drei Kilometer nordwestlich des malerischen Dorfes Saint-Pierre-de-Chartreuse im französischen Département Isère. Die Umgebung des Klosters ist geprägt von majestätischen Bergen und dichten Wäldern, die nicht nur die spirituelle Atmosphäre des Ortes verstärken, sondern auch zahlreiche Wanderer und Naturliebhaber anziehen, die die ruhige Abgeschiedenheit und die Schönheit der Natur erleben möchten. Die Kartäusernelke blüht in dieser beeindruckenden Kulisse und erinnert uns an die tiefe Verbindung zwischen der Natur und der spirituellen Praxis, die den Kartäuserorden prägt.
1989 wurde die Kart(h)äusernelke zur Blume des Jahres gewählt.
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