Stechpalme (Ilex aquifolium)

Die Europäische Stechpalme ist ein immergrüner Strauch oder Baum, der gering giftig ist und eine Vielzahl von Anwendungen bietet, darunter fiebersenkende und hustenstillende Wirkungen. Die Blätter und Rinde werden für Teezubereitungen verwendet. Trotz ihrer giftigen Früchte hat sie historische Bedeutungen, einschließlich ihrer Rolle in der Weihnachtsdekoration.

Sanddorn (Hippophae rhamnoides)

Sanddorn ist eine schützende Pflanze, die in Europa und Asien vorkommt. Sie hat zahlreiche gesundheitliche Vorteile, darunter die Stärkung des Immunsystems und die Linderung von Entzündungen. Die Beeren, reich an Vitaminen und Nährstoffen, werden vielseitig in der Küche verwendet. Es gibt verschiedene Unterarten, jede mit einzigartigen Merkmalen.

Robinie (Robinia pseudoacacia)

Die Robinie ist ein giftiger Baum, der bis zu 30 Meter hoch wächst und aus Nordamerika stammt. Sie wird für ihre krampflösende Wirkung bei verschiedenen Gesundheitsbeschwerden eingesetzt, aber alle Pflanzenteile sind giftig, außer den Blüten. Ihre Blüten sind essbar und ziehen Insekten an. Robinienholz wird als Teak-Holzersatz genutzt.

Rizinus / Wunderbaum (Ricinus communis)

Der Wunderbaum (Ricinus communis) ist eine giftige Pflanze, deren Samen als Abführmittel bei chronischer Verstopfung eingesetzt werden. Die Pflanze ist schnellwüchsig und erreicht in tropischen Klimazonen bis zu 13 Meter Höhe. Rizinusöl, das frei von toxischem Ricin ist, wird durch Kaltpressung der Samen gewonnen.

Quitte (Cydonia oblonga)

Die Quitte wirkt entzündungshemmend, desinfizierend und fördert die Verdauung. Sie wird bei Schleimhautentzündungen, Bronchitis und Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt. Die Früchte sind reich an Vitaminen und sollten gekocht verzehrt werden. Zudem sind Quitten in der Küche vielseitig nutzbar, während die Samen in der Volksheilkunde verwendet werden.

Pflaumenbaum (Prunus domestica)

Die Pflaume hat knochenstärkende, entwässernde und verdauungsfördernde Wirkungen. Sie wird bei Nieren- und Leberbeschwerden sowie Gicht eingesetzt. Ihre Inhaltsstoffe umfassen Pektine, Mineralstoffe und Vitamine, insbesondere Beta-Karotin. Frische Pflaumen sollten in Maßen konsumiert werden, da sie bei übermäßigem Verzehr Magen-Darm-Beschwerden verursachen können.

Pfirsich (Prunus persica)

Der Pfirsichbaum, ein Rosengewächs, bietet beruhigende, entgiftende und hustenstillende Wirkungen. Er blüht im Frühjahr und produziert saftige Früchte im Sommer. Verwendet werden die Blüten und Früchte, die reich an Vitaminen und Mineralstoffen sind. Die Blüten und Kerne enthalten Blausäure und sollten nicht eigenständig verwendet werden.

Schwarz-Pappel (Populus nigra)

Die Schwarz-Pappel wirkt schleimlösend, schmerzstillend und wassertreibend. Sie wird bei Gebärmuttererkrankungen, Blasenleiden, Gicht und weiteren Beschwerden eingesetzt. Verwendete Teile sind Knospen und Rinde, gesammelt im Februar und März. Ihre Inhaltsstoffe umfassen ätherische Öle und Flavonoide. Die Pappel ist ein beeindruckender Baum, der über 30 Meter hoch werden kann.

Papaya (Carica papaya)

Die Papaya ist eine tropische Pflanze mit verdauungsfördernden Eigenschaften, die bei Verstopfung und als Unterstützung bei Tumoren eingesetzt wird. Sie enthält Enzyme wie Papain, die schwer verdauliches Eiweiß verdaulich machen. Die reifen Früchte sind essbar und süß, während die Pflanze in Südamerika und Costa Rica vorkommt.

Markfruchtbaum (Semecarpus anacardium, Syn. Anacardium orientale)

Der Markfruchtbaum ist ein mittelgroßer bis großer Baum, der in Südostasien und tropischem Australien vorkommt. Seine Früchte sind giftig und dürfen nur homöopathisch verwendet werden. Der Baum produziert Gummi und hat essbare Kerne. Umgang mit den Früchten erfordert Vorsicht wegen möglicher Haut- und Gesundheitsrisiken.