Schwarz-Pappel (Populus nigra)

Wirkung:

schleimlösend, schmerzstillend, harnsäurewirksam, wassertreibend

Anwendungsbereiche:

bei Gebärmuttererkrankungen, Blasenleiden, Gicht, Rheuma, Prostataleiden, Erkältungskrankheiten, Grippe, Bronchialkatarrhe, Nierensteine, Verdauungsprobleme, Verbrennungen, Muskelschmerzen, juckende Hautausschläge, Hämorrhoiden, Wunden, Krampfadern, Nebenhöhlen-Entzündungen, Schnupfen

Verwendete Pflanzenteile:

Knospen, Rinde

Sammelzeit:

Februar, März

Zu finden:

In Alleen, Die Schwarz-Pappel steht auf der Roten Liste.

Inhaltsstoffe:

ätherische Öle, Mineralstoffe, Gerbstoffe, Harze, Flavonoide, Glykoside, Salicin, Populin

Sonstiges:

☕ Tee: 1 Teelöffel Knospen mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen, einige Minuten ziehen lassen und täglich 2 bis 3 Tassen trinken. Dieser Tee ist ausgesprochen nierenfreundlich.

Die Schwarz-Pappel ist ein laubabwerfender Baum, der unter guten Bedingungen eine Höhe von über 30 Metern, selten bis 40 Meter, erreichen kann. Ältere Exemplare sind mächtig und knorrig, mit Stammdurchmessern von über 2 Metern, gelegentlich mehr als 3 Meter. Der Stamm hat eine graubraune Borke mit einer besonderen Struktur. Junge Zweige sind rund und ohne Korkrippen. Die Knospen verbreiten einen süßlichen Geruch, da sich klebriges Harz bildet, das Bienen für Propolis nutzen. Die Laubblätter unterscheiden sich an Kurz- und Langtrieben; die formen sind rhombisch und rhombisch-eiförmig. Die Schwarz-Pappel ist zweihäusig und hat männliche und weibliche Bäume. Die Blüten erscheinen in Kätzchen vor dem Laub- austritt, mit männlichen Kätzchen, die bis zu 12 cm lang sind und schlaff hängen. Weibliche Kätzchen haben einen sichtbaren Fruchtknoten mit gelben Narben.

Die Pappel erkennt man schon von Weitem, denn sie ragen schlank und gerade in die Landschaft. Heilkundlich wirksam sind außer der Schwarzpappel auch die Zitterpappel (Populus tremula) und die Weißpappel (Populus alba).

Aspen (Zitterpappel) ist die 2. Bachblüte. Sie ist die Blüte der Sensibilität und für all jene richtig, die von dunklen Vorahnungen gequält werden, ohne den realen Hintergrund zu erkennen. Unbegründete Angstzustände werden harmonisiert.

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Bild: Wikipedia, Christian Fischer, CC BY-SA 3.0

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