Gift-Lattich, eine giftige Pflanze, wirkt schmerzlindernd, beruhigend und fiebersenkend. Verwendung erfolgt nur unter Anwendungsvorsicht, besonders bei Schlaflosigkeit und Schmerzen. Die Hauptbestandteile sind milchiger Saft und darin enthaltene Sesquiterpenlactone. Überdosierung kann tödlich sein. Standort: Wäldern und Brachflächen, Sammelzeit von Juni bis August.
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Lattich, Wilder / Lattich, Kanadischer (Lactuca canadensis)
Der Kanadische Lattich hat schmerzlindernde, beruhigende und hypnotische Wirkungen. Er wird für Schlaflosigkeit, Unruhe, Schmerzen und Husten verwendet. Die Pflanze ist in Nordamerika verbreitet, blüht von Spätsommer bis Frühherbst und sollte wegen der berauschenden Wirkung nicht überdosiert werden. Blätter sind essbar, haben jedoch einen bitteren Geschmack.
Rudbeckie, Schwarzäugige / Rauer Sonnenhut (Rudbeckia hirta)
Die Schwarzäugige Rudbeckie hat immunstimulierende, antimykotische und antibakterielle Wirkungen. Sie wird bei Erkältungen, Infektionen, und Hautreizungen eingesetzt. Die Pflanze hat giftige Samen und kann Kontaktdermatitis verursachen. Typisch in Nordamerika, ist sie auch in Europa ein Neophyt und wurde zur Staatsblume von Maryland ernannt.
Wasserdost, Durchwachsener (Eupatorium perfoliatum)
Wasserdost wirkt krampflösend, fiebersenkend und schleimlösend und wird angewendet bei Fieber, Erkältungen und Malaria. Die Blüten und Blätter werden im Sommer gesammelt. In Nordamerika und Europa wachsend, ist die Pflanze für Schwangere, stillende Mütter und Kleinkinder ungeeignet. Ein Aufguss dient zur Verwendung bei Krankheiten.
Wiesen-Bocksbart (Tragopogon pratensis)
Der Wiesen-Bocksbart ist eine einjährige Pflanze mit stoffwechselstärkenden, reinigenden und entschlackenden Eigenschaften. Sie wird zur Unterstützung von Niere, Leber und Verdauung eingesetzt und ist bei Husten und Hautproblemen hilfreich. Essbar sind die Blätter, Knospen und Wurzel. Die Blütezeit erstreckt sich von Mai bis August.
Topinambur (Helianthus tuberosus)
Topinambur wirkt zuckerregulierend und immunsystemstärkend. Es unterstützt die Dickdarmflora und beugt Darmerkrankungen vor. Die potenziellen Anwendungen machen es zu einem Diätgemüse für Diabetiker. Topinambur kann roh, gedünstet oder gebraten genossen werden. Eine langsame Einführung wird empfohlen, um Blähungen zu vermeiden.
Schwarzwurzel, Echte (Scorzonera hispanica)
Die Schwarzwurzel ist eine mehrjährige Pflanze mit appetithemmenden und cholesterinsenkenden Eigenschaften, die insbesondere bei Diäten und Müdigkeit eingesetzt wird. Ihre Wurzel, die im Winter als Gemüse verwendet wird, enthält wertvolle Inhaltsstoffe wie Inulin und Mineralien. Erntezeit ist von Oktober bis März, und sie sollte beim Schälen in Zitronenwasser eingelegt werden.
Rainkohl (Lapsana communis)
Der Rainkohl ist eine einjährige Pflanze, die zwischen 30 und 125 cm hoch wird. Sie hat heilende Eigenschaften, wird bei Verdauungsproblemen und Entzündungen eingesetzt und verwendet Blüten und Blätter, die zwischen Mai und Oktober gesammelt werden. In der Küche dient sie als Gemüse und Würzmittel.
Parakressenkraut / Jambu (Acmella oleracea)
Jambu, eine aus Südamerika stammende, frostempfindliche Pflanze, hat betäubende und faltenreduzierende Wirkungen. Sie wird bei verschiedenen Schmerzen und Entzündungen eingesetzt. Ihre Blätter und Blüten werden in der Naturkosmetik als pflanzliches Botox verwendet. In der Küche sorgt sie für einen kurzzeitigen Betäubungseffekt auf den Geschmacksknospen.
Marienblatt / Frauenminze (Chrysanthemum balsamita)
Die Frauenminze ist eine ausdauernde Pflanze mit antiseptischen, krampflösenden und verdauungsfördernden Eigenschaften, die bei Leberleiden, Menstruationsproblemen und Verdauungsstörungen eingesetzt wird. Die Blätter werden vor und nach der Blütezeit im Juli und August gesammelt. Sie enthält ätherische Öle, Bitterstoffe und Glykoside, jedoch sollte sie während der Schwangerschaft vermieden werden.