Wirkung:
betäubend, durchblutungsfördernd, faltenreduzierend, schmerzbetäubend
Anwendungsbereiche:
Pilzerkrankungen, bei Zahnschmerzen, Zahnfleischentzündungen, Entzündungen im Rachenraum, Schmerzen, Rheuma, Gicht, Krähenfüßen, zarten Mimikfalten
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Blüten
Sammelzeit:
Sommer
Zu finden:
Jambu stammt aus Südamerika und ist bereits in unseren Gärten zu finden.
Inhaltsstoffe:
Scharfstoffe, Spilanthol, ätherisches Öl, Vitamine
Sonstiges:
Jambu ist eine einjährige, krautige Pflanze, die 20–80 Zentimeter hoch wird. Ihre Laubblätter sind dreieckig bis eiförmig, einfach mit gesägtem Blattrand, und messen 5–10,5 Zentimeter. Die Blütenstände sind achselständig, klein und kegelförmig mit vielen gelben, zwittrigen Röhrenblüten. Die Früchte sind schwarze, 2–2,5 Millimeter lange Achänen. Diese Art ist frostempfindlich.
Irreführend ist die zuweilen verwendete deutsche Bezeichnung „Pará-Kresse“, die eine Zugehörigkeit zur Familie der Kreuzblütengewächse suggeriert.
Jambu ist eine einjährige Zierpflanze mit auffallend, großen Blüten.
In der Küche schmeckt die Pflanze erst etwas säuerlich, dann scharf und anschließend in der Folge tritt eine Art Betäubung der Geschmacksknospen ein. Man kann dann zum Beispiel scharfe Chilis essen. Der Effekt ist aber nur kurzweilig. In Südamerika wird sie als Gemüse verwendet.
Jambu wird in der Naturkosmetik als „pflanzliches Botox“ gepriesen. Es scheint so, dass sie als Extrakt bei Krähenfüßen und zarten Mimikfalten als Hautglätter geeignet ist. Der Effekt ist sofort sichtbar.
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