Tragant / Bärenschote (Astragalus glycyphyllos)

Schwach giftig

Wirkung:

immunstärkend, blasenstärkend, verdauungsfördernd

Anwendungsbereiche:

Homöopathie: Erschöpfungszuständen, Antriebsschwäche, Stress, zur Unterstützung bei Virusinfektionen

Verwendete Pflanzenteile:

Wurzel

Sammelzeit:

Frühjahr oder Herbst

Zu finden:

An Waldrändern, an Wegsäumen, im lichten Schatten von Hecken und Gebüschen und auf Böschungen.

Inhaltsstoffe:

Glykoside, alle B-Vitamine, Vitamin C, alle Mineralstoffe, Kaffeesäurederivate, Cumarine, Linolsäure, Linolensäure, Asparagin

Sonstiges:

Die Bärenschote ist eine mehrjährige, krautige Pflanze mit liegenden, an den Enden aufsteigenden Stängeln, die zwischen 40 und 80 Zentimeter, in Ausnahmefällen bis zu 150 Zentimeter lang sein kann. Die Laubblätter sind 10 bis 20 Zentimeter lang und unpaarig gefiedert mit neun bis fünfzehn elliptischen Teilblättern. Die süß schmeckenden Blättchen sind zwei bis vier Zentimeter lang und lebhaft grün auf der Oberseite, während die Unterseite behaart ist. Der Blütenstand ist kürzer als die Laubblätter und trägt vielblütige, blass grünlich gelblich gefärbte Blüten, die bis zu 15 Millimeter lang werden. Die Hülsenfrucht ist aufwärts gekrümmt, wird 30 bis 40 Millimeter lang und vier bis fünf Millimeter breit, mit einem Schnabelfortsatz. Die Blütezeit reicht hauptsächlich von Mai bis Juli.

Damals verwendete man Bärenschote als blasenstärkenden Tee. Die Wurzelanwendung kam erst mit der chinesischen Medizin nach Mitteleuropa. In der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) ist die Pflanze zur allgemeinen Stärkung bekannt. Was der Ginseng oder Ingwer für den älteren Menschen, ist der Tragant für den jüngeren. „Huang-Qi“ = Tragant stärkt die Lebensenergie. Die positive Wirkung auf das Immunsystem ist legendär und wurde bereits durch mehrere westliche Studien untermauert.

Es gibt Langzeit-Projekte, wo die Wirkung bei Krebs und vor allem Aids untersucht wird. Tragant hat einen lungenstärkenden Einfluss, er unterstützt die Abwehrkräfte bei Infektionen. Besonders gut einsetzbar ist er bei Patienten, die sich einer Chemo- oder Strahlentherapie unterziehen oder unter langwierigen Virusinfektionen leiden.

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Bild: Wikipedia, Fornax, CC BY-SA 3.0

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