Zaun-Wicke (Vicia sepium)

Schwach Giftig

Wirkung:

stoffwechselanregend

Anwendungsbereiche:

Impulse für Hautprobleme

Verwendete Pflanzenteile:

Blätter, Triebe, Samen

Sammelzeit:

April bis Mai

Zu finden:

An Waldrändern, in Waldlichtungen, in Gebüschen und in der Nähe von Äckern und Wiesen.

Inhaltsstoffe:

Mineralstoffe, Vitamine, hoher Eiweißgehalt

Sonstiges:

Die Zaun-Wicke ist eine ausdauernde, krautige Pflanze mit einer langen, dünnen, meist rötlichen Bodenausläufer treibenden Grundachse. Der Stängel ist aufrecht oder kletternd, etwa 30 bis 50 cm lang und meist kahl. Die Laubblätter sind 5 bis 10 cm lang, haben Ranken und mehrere Fiederblättchen, die oval bis rund sind. Diese sind 7 bis 26 mm lang und 6 bis 12 mm breit, meist am Rand behaart. Die Nebenblätter sind kleiner, eiförmig und haben einen purpurbraunen Fleck. Die Blüten stehen in kurzen Trauben, sind 12 bis 15 mm lang und haben rote bis trübblau Kronblätter. Die Pflanze blüht von Mai bis August und bildet lange, schmale Hülsenfrüchte, die drei bis sechs Samen enthalten. Die Samen sind kugelig und gefleckt, ca. 3 bis 4 mm groß.

Die Zaunwicken Wurzel kann geräuchert werden, man zollte den guten Geistern Tribut und nutze es auch als Opfermittel. Auch die getrockneten Blüten können verräuchert werden, um Heilenergien einziehen zu lassen.

Die Zaun-Wicke ranken sich gern auch Zäune und Pergolas hoch.

In der Küche kann man von der Zaun-Wicke die Blätter und Triebe gekocht und roh während der Vegetationsperiode essen. Die Samen sind wie (kleine) Bohnen zu verwenden, man koch sie für besondere Salate oder legt sie gekocht in Essig ein.

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