Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)

Der Salbei-Gamander ist eine mehrjährige Pflanze mit blutreinigenden und entzündungshemmenden Eigenschaften. Er wird zur Behandlung innerer Verletzungen, Lungenerkrankungen und Wunden verwendet. Die Blütezeit ist von Juli bis September, und er ist in lichten Wäldern zu finden. Tee aus den Blättern sollte sparsam konsumiert werden.

Orthosiphon / Katzenbart (Orthosiphon aristatus)

Der Orthosiphon, auch Katzenbart genannt, wirkt harntreibend und krampflösend. Er wird bei Harnwegserkrankungen und Nierenentzündungen eingesetzt. Die Pflanze erreicht Höhen von 40 bis 80 Zentimeter und hat charakteristische blaue bis hellviolette Blüten. Sie wächst hauptsächlich in Indien und enthält verschiedene Inhaltsstoffe wie Flavone und Saponine.

Monarde / Indianernessel (Monarda didyma)

Die Monarde, auch bekannt als Indianernessel, hat vielfältige heilsame Wirkungen, darunter blähungswidrig und schlaffördernd. Sie wird bei Erkältungen, Magenproblemen und Menstruationsbeschwerden eingesetzt. Die Pflanze blüht von Juni bis September und zieht zahlreiche Insekten an. Ihre Blätter und Blüten sind in der Küche verwendbar und schmecken in verschiedenen Gerichten sehr gut.

Immenblatt (Melittis melissophyllum)

Das Immenblatt ist eine ausdauernde, krautige Pflanze mit antiseptischen, harntreibenden und beruhigenden Eigenschaften. Es wird zur Behandlung von Gicht, Blasengrieß und Menstruationsbeschwerden eingesetzt. Die Pflanze blüht von Mai bis Juni und enthält Cumarin sowie ätherische Öle. Verwendung in der Küche ist möglich, sollte jedoch mit Vorsicht erfolgen.

Hohlzahn, Gelber (Galeopsis segetum)

Der Gelbe Hohlzahn ist eine einjährige Pflanze mit vielfältigen Heilwirkungen, einschließlich der Linderung von Bronchialerkrankungen und Husten. Die Pflanze wächst auf kalkarmen Böden und wird in den Monaten Juni und Juli gesammelt. Ein Tee kann aus dem Kraut zubereitet werden, um positive Gesundheitseffekte zu erzielen.

Helmkraut oder Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata, Scutellaria lateriflora)

Das Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata) wirkt krampflösend, nervenberuhigend und harntreibend. Es hilft bei Fieber, Entzündungen, PMS und Angstzuständen. Verwendet wird das Kraut, das zwischen Juni und September geerntet wird. Vorsicht wird in der Schwangerschaft empfohlen. Teekonsum sollte auf zwei Tassen täglich begrenzt werden. Arztbesuch bei ernsthaften Beschwerden ist ratsam.

Grießwurzel, Kanadische (Collinsonia canadensis)

Die Kanadische Grießwurzel hat krampflösende, antibiotische und entwässernde Wirkungen. Sie wird zur Behandlung von Klapperschlangenbissen, Vergiftungen, Menstruationskrämpfen und weiteren Beschwerden eingesetzt. Die Wurzel und die Blätter werden harz-, tannin- und saponinhaltig verwendet. Sie wächst an feuchten, schattigen Orten in Nordamerika und blüht von Juli bis September.

Edel-Gamander (Teucrium chamaedrys)

Der Edel-Gamander ist eine geschützte Pflanzenart mit vielfältigen gesundheitsfördernden Wirkungen wie schleimlösend und entzündungshemmend. Seine Anwendung umfasst Behandlung von Husten, Verdauungsproblemen und Schmerzen. Trotz seiner traditionellen Verwendung gibt es Warnungen wegen möglicher Leberschäden, was von Furano-neo-Clerodanen verursacht wird. Die Pflanze hat zudem kulturelle und spirituelle Bedeutung.

Gundelrebe / Gundermann (Glechoma hederacea)

Der Gundermann ist eine wintergrüne, ausdauernde Pflanze mit vielseitigen heilenden Eigenschaften, die antioxidativ, schleimlösend und stoffwechselanregend wirkt. Anwendbar bei verschiedenen Beschwerden, von Blasen- bis Bronchialerkrankungen. Die Pflanze wird in der Küche als Würzkraut genutzt und hat eine lange Geschichte in der traditionellen Medizin. Ärzte sollten bei ernsthaften Beschwerden konsultiert werden.

Balsamstrauch (Cedronella canariensis syn. Cedronella triphylla)

Der Balsamstrauch wirkt keimhemmend und entzündungshemmend, und wird bei Atemwegserkrankungen sowie Schmerzen eingesetzt. Er wächst auf den Kanarischen Inseln, Madeira und den Azoren und hat rosafarbene Blüten. Die Blätter sind für Aromatherapie und Räuchern geschätzt. Eine Tinktur mit anderen Kräutern hilft bei Grippe und zur Stärkung des Immunsystems.