Waldrebe (Clematis vitalba)

Schwach giftige Waldrebe wirkt hautwirksam und harntreibend. Sie wird in der Homöopathie bei Erkrankungen der Geschlechtsorgane, Rheuma und Hautentzündungen eingesetzt. Ihre Blätter enthalten Saponine und Alkaloide. Vorsicht ist geboten, da der Pflanzensaft Hautreizungen bewirken kann. Die Blütezeit ist von Juni bis September.

Traubensilberkerze (Actaea racemosa syn. Cimicifuga racemosa)

Die Traubensilberkerze hat schmerzstillende, krampflösende und entzündungshemmende Wirkungen und findet Anwendung bei Beschwerden wie Hitzewallungen, Menstruationsschmerzen und Nervosität. Die Pflanze, die aus Nordamerika stammt, benötigt drei Jahre bis zur Ernte ihrer Wurzeln, darf aber nicht bei bestimmten Gesundheitsproblemen verwendet werden.

Sumpfdotterblume (Caltha palustris)

Die Sumpfdotterblume ist eine giftige Pflanze mit hautreizenden und krampflösenden Eigenschaften, die in der Homöopathie verwendet wird. Sie ist in Deutschland gefährdet und wächst an feuchten Orten. Ihre Blätter sind hilfreich bei Leberbeschwerden, jedoch sollte auf den Verzehr verzichtet werden, da sie bei Überdosierung schädlich sein kann.

Schwarzkümmel, Echter (Nigella sativa)

Schwarzkümmel hat diverse positive Wirkungen, darunter die Förderung der Milchproduktion, Anregung des Stoffwechsels und Unterstützung der Leber. Er wird gegen Bronchialasthma, Krebs, Diabetes und Hauterkrankungen eingesetzt. Die Samen enthalten wertvolle Inhaltsstoffe und können in der Küche verwendet werden. Der Genuss sollte ärztlichen Rat nicht ersetzen.

Schneerose / Christrose / Schwarze Nieswurz (Helleborus niger)

Die Schneerose ist eine giftige Pflanze, die abführende, wassertreibende und lebensverlängernde Wirkungen hat. Sie wird in der Homöopathie bei Kopfschmerzen, Entzündungen und Herzerkrankungen eingesetzt. Ihre Blätter und Wurzeln sind verwendbar, jedoch sind alle Pflanzenteile hochgiftig und können zu schweren Vergiftungen führen.

Leberblümchen (Hepatica nobilis)

Das Leberblümchen ist eine ausdauernde, schräge krautige Pflanze, die leberschützend und schleimlösend wirkt. Es wird bei Leber- und Gallenbeschwerden, Bronchitis und Harnwegserkrankungen eingesetzt. Die Pflanze ist geschützt und wächst in schattigen Laubwäldern. Ihre blauen Blüten erscheinen von März bis April und schließen bei Regen.

Kuhschelle / Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris)

Die Küchenschelle ist eine giftige, mehrjährige Pflanze, die in sonnigen, steinigen Lagen wächst. Trotz ihrer Verwendung in der Homöopathie gegen verschiedene Beschwerden ist sie für Mensch und Tier gefährlich. Alle Pflanzenteile sind giftig, insbesondere die frischen Blüten, und können schwere gesundheitliche Schäden verursachen.

Hahnenfuß, Scharfer / Butterblume (Ranunculus acris)

Der Scharfe Hahnenfuß ist eine giftige, mehrjährige Pflanze, die Hautreizungen verursacht und bei Einnahme ernste Symptome wie Schmerzen und Atemnot hervorrufen kann. Sie wächst an Wiesenrändern und hat eine Blütezeit von Mai bis Oktober, wobei besonders die Wurzeln giftig sind. Vorsicht ist geboten bei Hautkontakt und Pollen.

Eisenhut, Blauer (Aconitum napellus)

Der Blaue Eisenhut ist eine extrem giftige Pflanze, die schmerzlindernde Wirkung hat. Alle Pflanzenteile sind gefährlich, insbesondere die Wurzelknolle, die Aconitin enthält. Der Kontakt kann zu schweren Vergiftungserscheinungen führen, einschließlich Lähmung und Tod. Die Pflanze sollte nicht in Kinderumgebungen vorkommen. Arztbesuch bei Beschwerden dringend empfohlen.

Buschwindröschen (Anemone nemorosa)

Das Buschwindröschen ist eine giftige Pflanze, die entzündungswidrige und antirheumatische Wirkungen hat. Es wird homöopathisch bei starken Menstruationsblutungen, Rheuma und Kopfschmerzen eingesetzt. Alle Pflanzenteile sind schwach giftig, und der Pflanzensaft kann Hautreizungen verursachen. Es blüht im Frühling und wächst in Laubmischwäldern.