Hahnenfuß, Scharfer / Butterblume (Ranunculus acris)

Giftig

Wirkung:

hautreizend

Anwendungsbereiche:

Homöopathie: Stechen in der Brust, Augenreizungen

Verwendete Pflanzenteile:

Blätter

Sammelzeit:

April bis August

Zu finden:

Auf Wiesen und an Waldrändern.

Inhaltsstoffe:

Saponine, Ranunculin, Protoanemonin

Sonstiges:

Der Scharfe Hahnenfuß ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die 30 bis 110 Zentimeter hoch wird. Manchmal bildet sie ein Rhizom. Ihre oberirdischen Teile sind kahl, und die runden, nicht gefurchten Stängel haben wechselständig angeordnete, grundständige Laubblätter. Diese Blätter sind lang gestielt, pentagonförmig, dreifach bis fünfteilig und haben ein spitzes oder gerundetes Ende. Die Blütezeit ist von Mai bis Oktober, wobei die zwittrigen Blüten einen Durchmesser von 1 bis 2,5 Zentimetern haben und fünfzählig sind. Die kelchblattähnlichen Blätter sind rau und die meist leuchtend goldgelben Nektarblätter sind 8 bis 11 Millimeter lang. Die Nüsschen sind 2 bis 3 Millimeter lang und die Fruchtreife erfolgt von Juli bis Oktober.

🛑 Giftig sind alle Pflanzenteile, besonders die Wurzeln. Eingenommen verursacht der Saft Brennen im Mund, Brechen, Magen- und Leibschmerzen, Durchfall, allgemeine Körperschmerzen, konvulsivische Anfälle, Betäubung, Schwindel, Abnahme der Herzleistung und Atemnot (Dyspnoe).

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Die Stängel vom Hahnenfuß ist für die Wiesendermatitis empfindlicher Personen verantwortlich. Der Pflanzensaft verursacht auf der Haut Rötung, Schwellung und Blasenbildung. Geschwür- und Gangränartige Reaktionen können auftreten. Es handelt sich dabei um eine irritative, das heißt nicht allergische Erscheinung. Die Pollen dagegen bewirken einen Heuschnupfen.

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