Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)

Das Wiesen-Labkraut hat wundheilende und stoffwechselanregende Wirkungen, wird zur Behandlung von Epilepsie und Hysterie eingesetzt. Es wächst 30 bis 100 cm hoch und hat weiße Blüten. Die jungen Blätter sind essbar und vielseitig in der Küche einsetzbar. Wichtig ist das Enzym Lab für die Käseherstellung.

Kletten-Labkraut (Galium aparine)

Kletten-Labkraut ist eine einjährige Pflanze mit adstringierenden, entzündungshemmenden und harntreibenden Eigenschaften. Sie wird zur Behandlung von Hautkrankheiten, Harnwegsinfektionen und zur Unterstützung bei Tumoren eingesetzt. Die Pflanze wächst entlang feuchter Böden, hat essbare Teile und bietet in der Küche vielseitige Verwendungsmöglichkeiten. Arztbesuche sind wichtig bei gesundheitlichen Beschwerden.

Waldmeister (Galium odoratum)

Waldmeister ist eine schwach giftige Pflanze mit vielfältigen Wirkungen, darunter herzstärkend und blutreinigend. Er findet Anwendung bei Stimmungsschwankungen, leichten Herzproblemen und Lebererkrankungen. Das Kraut wird für Tee, Bowlen und Räucherungen genutzt, jedoch ist die Dosierung wegen Cumarin wichtig, da Überkonsum gesundheitlich schädlich sein kann.

Echtes Labkraut (Galium verum)

Das Echte Labkraut ist eine vielseitige Pflanze, die krampflösende, harntreibende und hautreinigende Eigenschaften besitzt. Es unterstützt die Ausscheidung von Giften, wird bei verschiedenen Beschwerden angewendet und ist für die Käseherstellung nützlich. Präklinische Forschungen an der Universität Würzburg konzentrieren sich auf die Krebstherapie mit Labkrautextrakten.