Wirkung:
blähungstreibend, verdauungsfördernd, appetitanregend, hustenstillend, entspannend
Anwendungsbereiche:
leichte Magenbeschwerden, Blähungen, alte oder rekonvaleszente Menschen und Kinder die keinen Appetit haben, Nerven, er klärt den Kopf nach langem Lernen oder anstrengenden Verhandlungen, Heuschnupfen, Schnupfen, Bauchschmerzen, Haarausfall, Zahnschmerzen, Kopfschmerzen, fördert die Menstruation wenn sie ausbleibt, gleicht den Hormonhaushalt aus
Verwendete Pflanzenteile:
ganzes Kraut
Sammelzeit:
Mai bis Oktober
Zu finden:
stammt ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeerraum und Nordafrika (insbesondere Arabische Halbinsel). Heute wird er weltweit angebaut. Da Majoran in Mitteleuropa nicht winterhart ist, wird er hier meist einjährig kultiviert. Das Hauptanbaugebiet in Deutschland ist die Region um Aschersleben im Harz-Vorland und in der Harz-Börde.
Inhaltsstoffe:
Gerbstoffe, Bitterstoffe, ätherisches Öl, fettes Öl, Kampfer, Borneol
Sonstiges:
☕ Tee: 2 Teelöffel getrockneten oder frischen Majoran mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen und abgedeckt für 1/4 Stunde ziehen lassen. Man trinkt am Morgen und abends je 1 Tasse.
Majoran hat glatte, schmale, gegenständige Blätter, die etwa 0,5 bis 1,5 cm lang sind. Sie haben eine ovale Form mit einer kleinen Spitze. Der Rand ist glatt und die Basis ist verjüngt. Das Blatt hat zahlreiche Härchen, die ihm eine glatte, samtige Struktur verleihen. Die grau-grünen Blätter sind aromatisch und lecker. Die Pflanze wächst an mehreren dünnen Zweigen und erreicht eine länge von 25 bis 60 cm. Die Stängel sind viereckig und violett. Im Spätsommer und Frühherbst bildet die Pflanze zarte weiße oder rosafarbene Blüten auf den Ähren am Zweigende.
🛑 Während der Schwangerschaft nicht in hohen Dosen anwenden.
Der kleine Bruder von Oregano (Origanum vulgare) wird in allen italienischen und in vielen heimischen Rezepten als Gewürz verwendet. Er ist im Geschmack milder als zum Beispiel auch der Thymian und passt zu Gänsebraten, zu Kartoffelgerichten, in deftigen Eintöpfen und überall dort, wo etwas leicht verdaulich gemacht werden soll. Sein warmes, leicht süßliches und würziges Aroma macht es vielseitig einsetzbar. In Deutschland ist Majoran als „Wurstkraut“ bekannt, da er eine unverzichtbare Zutat bei der Herstellung vieler Wurst- und Fleischwaren (z. B. Leberwurst, Bratwurst) ist. Er verfeinert Hackfleischgerichte, Gulasch, Braten und Ragouts. Majoran verleiht Kartoffelgerichten (z. B. Kartoffelsuppe), Eintöpfen, Bohnengerichten und Suppen eine würzige Note. Obwohl er oft mit Oregano verwechselt wird, hat Majoran einen feineren Geschmack und wird auch in Pizza, Pasta und Salaten verwendet. Er passt gut zu gebratenen Pilzen, Tomatengerichten, Zucchini und Auberginen. Tipp: Majoran sollte am besten frisch oder getrocknet, aber nicht gekocht werden, da das feine Aroma durch zu hohe Hitze schnell verfliegt. Getrockneter Majoran ist jedoch aromatischer als frischer Oregano.
Das ätherische Majoranöl hat eine beruhigende Wirkung auf Muskeln und Spannungskopfschmerzen.
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Ein Kommentar zu “Majoran (Origanum majorana)”