Hainbuche (Carpinus betulus)

Wirkung:

blutstillend

Anwendungsbereiche:

stoppt Blutungen, Wunden, nach Hildegard von Bingen gegen weiße Hautflecken (Vitiligo)

Verwendete Pflanzenteile:

Blätter

Sammelzeit:

August

Zu finden:

In Laubmischwäldern, in Parks oder als Heckengehölz

Inhaltsstoffe:

Lignin, Gerbstoffe

Sonstiges:

Die Hainbuche ist ein sommergrüner Baum oder Strauch, der bis zu 25 Meter hoch und über 1 Meter dick werden kann, manchmal sogar bis zu 35 Meter im Kaukasus. Sie kann etwa 150 Jahre alt werden. Die Stämme sind meist unregelmäßig und können bis zu 18 Meter lang sein. Junge Bäume haben senkrechte Äste, die sich im Alter ausbreiten. Die Kronen sind breit und oval, während die Rinde junger Zweige glänzend braun bis grünlich-braun ist und später grau und kahl wird. Die Blätter sind eiförmig, dunkelgrün und haben einen gezackten Rand. Sie färben sich im Herbst leuchtend gelb und bleiben oft bis zum Frühjahr an den Zweigen. Die Blütezeit ist von April bis Mai, und die Hainbuche trägt sowohl männliche als auch weibliche Blüten. Die männlichen Blüten sind in Kätzchen angeordnet und erscheinen vor dem Blattaustrieb, während die weiblichen Blüten nebenständig auf anderen Kätzchen wachsen. Die Früchte sind kleine, längsrippige Nüsse, die von einer flügelartigen Blättern umhüllt sind.

In der Küche können die Blätter zwar verwendet werden, schmecken aber sehr bitter. Die Samen können ohne ihre Tragblätter, von Mai bis Juni, in Salaten und Speisen genutzt werden. Von Juli bis September dienen die reifen Samen dann für ein Speiseöl.

Bachblüte „Hornbeam“: stärkt bei Übermüdung, Schwäche und Erschöpfungszuständen.

Die Hainbuche war Baum des Jahres im Jahr 2007 in Österreich und 1996 in Deutschland.

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