Zitterpappel / Espe (Populus tremula)

Wirkung:

entzündungshemmend, antibakteriell, schmerzstillend, fiebersenkend

Anwendungsbereiche:

Wundheilung, Hämorrhoiden, Hautkrankheiten, Verbrennungen, Rheuma, Arthritis, Fieber, Infektionen, Husten, zur Entwässerung, Fieber, Schmerzen

Verwendete Pflanzenteile:

Knospen, Rinde

Sammelzeit:

Frühjahr

Zu finden:

in lichten Wäldern, Wegränder, Waldränder, auf Ödland und in Steinbrüchen vom Tiefland bis in Höhen von 1800 Metern

Inhaltsstoffe:

Salicylsäurederivate, Populin, Salicin, ätherisches Öl, Flavonoide

Sonstiges:

Je nach Vorkommensgebiet erreicht die Espe meist 20 bis 35 Meter Höhe und hat einen Stammdurchmesser von bis zu 1 Meter. In Mitteleuropa gehört sie zu den am schnellsten wachsenden Baumarten und kann etwa 100 Jahre alt werden, wobei das Wachstum mit 60 Jahren endet. Die Espe hat einen geraden oder leicht geneigten Stamm und eine lockere, lichte Krone in jungen Jahren, die später kegelförmig wird. Ältere Exemplare haben oft eine breite, unregelmäßige Krone. Sie bildet eine Pfahlwurzel und kräftige Hauptseitenwurzeln aus. Die Rinde junger Espe ist glatt, gelbbraun und hat große Korkwarzen, während die Rinde älterer Bäume dunkelgrau wird und Risse aufweist. Die Blätter sind rundlich mit einem langen, seitlich abgeplatteten Blattstiel und bewegen sich bei leichtem Wind. Die neuen Triebe sind kupferbraun und färben sich im Herbst goldgelb. Die Espe ist zweihäusig, das heißt, männliche und weibliche Blüten wachsen auf verschiedenen Bäumen. Männliche Bäume haben viele graubraune Kätzchen, während weibliche Bäume grüne Kätzchen mit rötlichen Tragblättern tragen, die später weiße Wolle bilden.

Aus den Knospen kann man eine Salbe herstellen oder aus der Rinde einen Tee oder Gurgelwasser zubereiten.

In der Küche kann man die jungen Blätter, gleich nach dem Austrieb, zu Sauerkraut vergären. Zu Notzeiten wurden die Blätter getrocknet, gemahlen und damit das Mehl gestreckt und Speisen angedickt. Auch die innere Rinde wurde zum strecken von Mehl für Backwaren und Speisen verwendet und diente damals als Kochgemüse.

Die Samenwolle wurde damals als Füllung für Kissen und Decken genutzt.

Bachblüte „Aspen“: hilft Ängste zu überwinden und Lebensmut zu finden.

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