Balsam-Pappel, Westliche (Populus trichocarpa)

Wirkung:

schmerzlindernd, schleimlösend, antibakteriell, antimikrobiell, antimykotisch, antioxidativ

Anwendungsbereiche:

Schmerzen, Gelenkschmerzen, schmerzende Muskeln, Arthritis, Karpaltunnel, geschwollene Gelenke, Fieber, zur Linderung von Menstruationsbeschwerden, Hautverletzungen, rissige Lippen, rissige Haut, Sonnenbrand, Verbrennungen, Furunkel, Wunden, infizierter Haut, bei der Zellregeneration, Lungenentzündung, Grippe, Bronchitis, Keuchhusten, Tuberkulose, Erkältungen, Lungenentzündung, Influenzavirus, Halsentzündungen, Halsschmerzen, Darmwürmer

Verwendete Pflanzenteile:

Rinde, Knospen, Blätter, Harz

Sammelzeit:

Knospen – Anfang Frühjahr

Zu finden:

Die Schwarz-Pappel im nördlichen und östlichen Nordamerika und die Westliche Balsam-Pappel im westlichen Nordamerika, aber auch in Mitteleuropa, entlang von Bächen, Flüssen und Überschwemmungsgebieten.

Inhaltsstoffe:

Salicylsäure

Sonstiges:

Die Westliche Balsam-Pappel ist ein Baum, der bis zu 35 Meter hoch wird. Junge Bäume haben eine schmal kegelförmige Krone, während ältere Bäume eine besenartige Krone besitzen, da die Äste senkrecht stehen. Die Rinde der Zweige ist gelblich und später rötlich glänzend. Die spitze Endknospe ist rotbraun und die Seitenknospen sind klein und braun. Der Austrieb beginnt früh im April und die aufspringenden Knospen verbreiten einen starken Balsamduft. Die Laubblätter sind eiförmig, 10 bis 30 cm lang und dick, mit einem dunkelgrünen Oberseite und einer weißen Unterseite, die oft rötlich ist. Im Herbst färben sich die Blätter gelb und dann hellbraun, wobei die Unterseiten weißlich bleiben. Die Westliche Balsam-Pappel ist zweihäusig, mit langen karminroten Kätzchen an den männlichen Bäumen im April. Die weiblichen Blüten sind grün und im Mai werden die wolligen Samen freigegeben. Diese Pappel wächst schnell, mit jährlichen Zuwächsen von bis zu zwei Metern. Seit 1944 wird sie auch auf Island angepflanzt und ist dort zu einem Nationalforst geworden, der sich mittlerweile auch durch Naturverbreitung ausbreitet.

🛑 Manche Menschen können auf Pappelsaft allergisch reagieren. Pappel sollte nicht von Menschen verwendet werden, die allergisch auf Aspirin oder Bienen reagieren.

Die enthaltene Salicylsäure in den Knospen und in der Rinde, wirken wie Aspirin.

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Bild: Wikipedia, Daniel Mayer (mav), CC BY-SA 3.0

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