Anis (Pimpinella anisum)

Anis wirkt schleimlösend, blähungswidrig und aphrodisierend, während es bei Atemwegserkrankungen und Krämpfen eingesetzt wird. Die Früchte fördern den Milchfluss und helfen gegen bakterielle Infektionen. Anis ist vielseitig verwendbar, etwa als Gewürz in Backwaren oder zur Behandlung von Läusen. Bei Beschwerden sollte ein Arzt konsultiert werden.

Andorn-Kräuterwein nach Hildegard

Der Andorn-Kräuterwein wird aus einer Mischung von Andornkraut, Fenchelsamen, Dillkraut und Königskerzenblüten hergestellt. 100 g dieser Mischung werden in 1 Liter Wein gekocht, dann abgeseiht. Der Wein kann helfen, bei Grippe und Erkältungen vorzubeugen. Alkohol sollte von Kindern, Schwangeren und Autofahrern gemieden werden.

Andorn-Wein

Die Anleitung beschreibt die Zubereitung einer Andorn-Weintinktur aus getrockneten Sprossspitzen und Rotwein. Die Zutaten werden in einem verschlossenen Glas gemischt und für 8 Tage bei Zimmertemperatur gelagert, wobei es gelegentlich geschüttelt wird. Anschließend wird die Tinktur abgesiebt und in eine Flasche gefüllt, die täglich eingenommen werden kann.

Andorn (Marrubium vulgare)

Andorn hat vielfältige Wirkungen wie magenstärkend, appetitanregend und hustenstillend. Es wird bei Fettleibigkeit, Atemwegserkrankungen und zur Stärkung eingesetzt. Die Pflanze wächst im Mittelmeerraum und hat Inhaltsstoffe wie Marrubiin und Saponine. Andorn kann als Tee, Tinktur oder Sirup eingenommen werden, jedoch nicht bei Nierenleiden.

Amarant (Amaranthus cruentus)

Amarant ist ein glutenfreies Pseudogetreide, das reich an Mineralstoffen ist und zahlreiche Vorteile bietet, darunter die Unterstützung der Hautregeneration und die Linderung von Schmerzen. Die Blätter und Samen können als Tee zubereitet werden. Historisch galt Amarant bei den Azteken als heilig. Es ist besonders nützlich beim Brot- und Kuchenbacken.

Alraune (Mandragora officinarum)

Die Alraune, eine giftige Pflanze, hat schlaffördernde, aphrodisierende und bewusstseinsverändernde Wirkungen. Sie wird gegen diverse Beschwerden wie Schlafstörungen und Depressionen eingesetzt. Die Wurzel kann bei unsachgemäßer Anwendung gefährlich sein. Historisch wird sie mit Magie und Aberglauben assoziiert und gehört zu den bedeutendsten Heilpflanzen der Antike.

Alpenveilchen (Cyclamen purpurascens syn. europaeum)

Das Alpenveilchen ist eine giftige Pflanze, die entzündungshemmend und harntreibend wirkt. Es findet Anwendung bei Beschwerden wie Kopfschmerzen, Menstruationskrämpfen und Brechreiz. Alle Pflanzenteile sind giftig, wobei die Knolle besonders gefährlich ist. Historisch wurde sie in der Magie verwendet und als Pfeilgift eingesetzt. Vorsicht ist bei Kindern und Haustieren geboten.

Aloe-Grüntee-Gesichtswasser

Das Rezept für ein erfrischendes Aloe-Grüntee-Gesichtswasser erfordert Wasser, grünen Tee, Allantoin, Aloe-Vera-Konzentrat und D-Panthenol. Nach der Zubereitung dient es zur Vorbereitung der Gesichtshaut auf eine Cremebehandlung und kann 3 bis 4 Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Zutaten sind leicht erhältlich in Apotheken oder online.

Aloe Vera Creme

Die Rezeptur für eine Aloe Vera Creme umfasst Bienenwachs, Kakaobutter, Traubenkernöl, flüssiges Vitamin E und frisches Aloegel. Diese Zutaten werden im Wasserbad geschmolzen und gut verrührt, bis eine Emulsion entsteht. Die Creme sollte täglich angewendet werden, um Falten entgegenzuwirken und muss im Kühlschrank gelagert werden.