Wermut (Artemisia absinthium)

Wermut ist eine vielseitige Heilpflanze mit schweißtreibenden, harntreibenden und entzündungshemmenden Eigenschaften. Sie wird eingesetzt bei Magen-, Darm- und Galleerkrankungen, stärkt das Immunsystem und fördert die Verdauung. Dennoch sollte sie vorsichtig eingenommen werden, da Überdosierung zu Nebenwirkungen führen kann. Schwangere und stillende Frauen sollten Wermut meiden.

Weißdorn, Eingriffeliger (Crataegus monogyna)

Der Weißdorn ist ein laubabwerfender Strauch mit herzstärkenden und nervenstärkenden Eigenschaften, geeignet zur Behandlung von Herz- und Durchblutungsproblemen. Er enthält Flavonoide und andere wertvolle Inhaltsstoffe. Die Beeren sind essbar und die Pflanze findet Anwendung in Tees und traditionellen Heilmitteln. Bei Anwendung sind mögliche Nebenwirkungen zu beachten.

Weinrebe / Weintraube (Vitis vinifera)

Die Weinrebe hat blutreinigende, stoffwechselanregende und entzündungshemmende Eigenschaften. Ihre Blätter und Früchte stärken die Haut und fördern die Venengesundheit. Traditionell wird Wein in Ritualen verwendet und ist als gesundes Lebensmittel bekannt. Rotwein enthält mehr Antioxidantien als Weißwein. Konsum sollte jedoch maßvoll erfolgen, um Gesundheitsrisiken zu vermeiden.

Weidenröschen, Kleinblütiges (Epilobium parviflorum)

Das kleinblütige Weidenröschen ist eine Heilpflanze mit entzündungshemmenden, wassertreibenden und antibakteriellen Eigenschaften. Es wird bei Blasen- und Prostataleiden verwendet und kann in Tees zubereitet werden. Es ist eine vielseitige Pflanze, die sowohl in der Küche als auch in der Kosmetik Anwendung findet.

Wasserdost / Kunigundenkraut (Eupatorium cannabinum)

Der Gewöhnliche Wasserdost ist eine giftige Pflanze mit vielfältigen heilenden Wirkungen wie schmerzlindernd und entzündungshemmend. In der Volksmedizin wurde er bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt, insbesondere zur Stärkung der Leber. Die Pflanze enthält schädliche Alkaloide, weshalb eine Anwendung nur unter ärztlicher Aufsicht empfohlen wird.

Waldmeister (Galium odoratum)

Waldmeister ist eine schwach giftige Pflanze mit vielfältigen Wirkungen, darunter herzstärkend und blutreinigend. Er findet Anwendung bei Stimmungsschwankungen, leichten Herzproblemen und Lebererkrankungen. Das Kraut wird für Tee, Bowlen und Räucherungen genutzt, jedoch ist die Dosierung wegen Cumarin wichtig, da Überkonsum gesundheitlich schädlich sein kann.

Wacholder (Juniperus communis)

Der Gemeine Wacholder ist eine geschützte Pflanze mit vielfältigen heilenden Wirkungen, darunter antientzündliche und blutreinigende Eigenschaften. Er wird bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt, wie Magen- und Verdauungsproblemen. Wacholderbeeren finden auch Verwendung in der Küche. Vorsicht ist jedoch bei bestimmten Krankheiten und während der Schwangerschaft geboten.

Vogelknöterich (Polygonum aviculare)

Der Vogelknöterich ist eine einjährige Pflanze mit hustenlindernden, fiebersenkenden und harntreibenden Eigenschaften. Er wird bei Erkrankungen der Atemwege, Hautproblemen und Rheuma eingesetzt. Die Pflanze ist reich an Nährstoffen und kann in der Küche verwendet werden. Bei der Anwendung ist Vorsicht geboten, da sie gesundheitliche Risiken birgt.

Wald-Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica)

Das Wald-Vergissmeinnicht ist eine bis zu 45 cm hohe Pflanze mit entzündungshemmenden Eigenschaften. Es wird zur Behandlung von Atemwegserkrankungen, Husten, nervlicher Erschöpfung und mehr eingesetzt. Die Blüte erfolgt von Mai bis Juli. Der Tee wird aus den Blüten zubereitet. Die Pflanze ist schwach giftig, jedoch unbedenklich.