Wirkung:
schmerzlindernd, harntreibend, krampflösend, verdauungsfördernd, hypnotisch, narkotisch, beruhigend, fiebersenkend, hypnotisch
Anwendungsbereiche:
Schlaflosigkeit, als Beruhigungsmittel, Unruhe, Ängste, rheumatische Schmerzen, bei Schockzuständen, Neurosen, Menstruationsschmerzen, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Koliken, Warzen, Hyperaktivität bei Kindern (ADHS), trockener Husten, Keuchhusten
Verwendete Pflanzenteile:
Der milchartige Saft, der in der ganzen Pflanze zu finden ist.
Blätter, Stängel
Sammelzeit:
Juni bis August
Zu finden:
In Wäldern, Dickichten, Savannen, Ufern von Seen und Flüssen, Kalksteinlichtungen, Zaunreihen, Weiden, verlassenen Feldern, Freiflächen von Stromleitungen, Straßen- und Eisenbahnrändern, unbebauten Grundstücken und Brachflächen vor.
Inhaltsstoffe:
Sesquiterpenlactone, Bitterstoffe, Lactucarium
Sonstiges:
Der Stachel-Lattich ist eine einjährige bis zweijährige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 120 cm erreicht und bis zu 2 m tiefe Wurzeln entwickelt. Sie enthält weißen Latex, aus dem Naturkautschuk gewonnen werden kann. Der aufrechte Stängel ist oberhalb verzweigt und trägt wechselständig angeordnete Laubblätter, die oft senkrecht stehen und in Richtung Norden oder Süden zeigen, weshalb die Pflanze als Kompasspflanze gilt. Die Blätter sind tief gelappt oder lanzettlich und haben einen dornigen Blattrand. An einem Stängel befinden sich viele körbchenförmige Blütenstände, die mit zahlreichen Körbchen und pfeilförmigen Schuppenblättern besetzt sind. Die Blütenkörbchen enthalten 12 bis 20 Zungenblüten. Die Kronblätter sind gelb mit lila Überlauf. Die hellgraubraunen Achänen sind rau und etwa 2,5 bis 3,5 mm lang. Die Pflanze blüht von Juli bis September.
🛑 Sollte nicht überdosiert werden, wegen der beruhigenden Wirkung. Es können Unruhe auftreten und zu viele Überdosierungen können zum Tod durch Herzlähmung führen.
In der Küche kann man die bitteren Blätter als Spinat gekocht essen.
Der Wilde Lattich wird wegen seiner schwachen opiumähnlichen Wirkung auch als Opium-Lattich bezeichnet.
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